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Die Gewinner des Deutschen Verpackungspreises 2009

Am gestrigen Abend hat die feierliche Verleihung des 32. Deutschen Verpackungspreises im Rahmen der FachPack+PrintPack+LogIntern in Nürnberg stattgefunden. Das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi) zeichnete in diesem Jahr 20 neue Entwicklungen von 18 Unternehmen und 2 studentische Arbeiten in 7 Kategorien aus. Prämiert wurden funktionale und neuartige Konzepte, die das Verpackungswesen in wirtschaftlicher, technischer, ästhetischer und ökologischer Hinsicht weiterentwickeln. Der renommierte Wettbewerb ist seit 46 Jahren das Forum für Verpackungsinnovationen und gilt als Entrée zum WorldStar, der internationalen Leistungsschau der Branche.

Mehr als 300 Gäste kamen zur feierlichen Verleihung des diesjährigen Deutschen Verpackungspreises in das Kongresszentrum der NürnbergMesse und warteten gespannt auf die Ergebnisse. Horst Förther, Bürgermeister der Stadt Nürnberg, begrüßte die zahlreichen Teilnehmer und betonte die wirtschaftliche Bedeutung der Verpackungsindustrie. Anschließend übergaben die Juryvorsitzende Prof. Birgit Weller, Fachhochschule Hannover, und Burkhard Lingenberg, Vorstandsmitglied des dvi, den 32. Deutschen Verpackungspreis an die prämierten Teilnehmer. In seiner Festansprache zeigte Dr. Markus Merk, mehrfacher Fußball-Schiedsrichter des Jahres, welche vielseitigen Anforderungen mit der Aufgabe verbunden sind, sichere Entscheidungen zu treffen. Alexandra Tapprogge, Radio- und Fernsehjournalistin, moderierte das zweistündige Programm mit anschließendem Empfang.

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Unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg, prämiert das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi) jährlich innovative und kreative Verpackungsideen. Seit 1963 gibt der Deutsche Verpackungspreis der Branche entscheidende Impulse für neue Anwendungen, Materialien, Präsentationen, Ausstattungen und Maschinentechnik. Er richtet sich an Hersteller, Entwickler, Designer, Verwender von neuen Verpackungslösungen und fördert den kreativen Nachwuchs.

"Der aktuelle Wettbewerb zeigt ganz deutlich, dass die intensiven Entwicklungen der Verpackungstechniker und die kreative Arbeit der Verpackungsdesigner Spitzenleistungen erzielt haben: Von der wirtschaftlichen Effizienz in der Produktion, über den optimierten Materialeinsatz, bis hin zur leichteren Anwendbarkeit und attraktiven Gestalt der Produkte. Und das gilt für alle 42 Nominierungen, die wir von insgesamt 271 Einreichungen für ihre Verpackungsinnovationen ausgezeichnet haben", resümiert Burkhard Lingenberg, Vorstandsmitglied des dvi und als Beiratsvorsitzender gesamtverantwortlich für den Deutschen Verpackungspreis.

Die Preisträger des Deutschen Verpackungspreises 2009 stammen aus allen Branchen und Bereichen der Verpackungsindustrie: Food-/Kosmetik-/Pharma-Industrie, Packstoff- und Packmittelhersteller, Markenartikler, Designer und Agenturen. Die prämierten Arbeiten reichen von nutzerfreundlichen Verschluss- und Dosiersystemen und emotional gestalteten Verkaufverpackungen, über effiziente wie ökologische Transportverpackungen und Prototypen, bis hin zu neuartigen Konzepten in der Maschinentechnik. Die insgesamt 20 Preise werden in allen 7 Kategorien vergeben: 7 Preise für Verkaufverpackungen, 3 für Transportverpackungen, 3 Design, Ausstattung und Veredlung, 1 für Display- und Promotion, 4 Prototypen, 1 für Maschinentechnik sowie 1 Nachwuchspreis.

Bei der hohen Qualität und Anzahl der Einsendungen hatte die unabhängige, prominent besetzte Jury keine leichte Aufgabe. Sie wurde unterstützt von 13 Experten, die von 8 nationalen Fachverbänden für spezielle Packstoffe und Verpackungsmittel entsendet worden sind. Die Juroren berücksichtigten bei den fixen und durchgängigen Bewertungskriterien neben den wirtschaftlichen, ökologischen und technischen Aspekten auch die Emotionalität, Gestaltung, Nutzerfreundlichkeit und Sicherheit.

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