Märkte + Unternehmen

Designänderungen einfacher nachvollziehen

CAE-Software

Automatisch erstellte Änderungsmarken an betroffenen Objekten und Änderungsübersicht erleichtern den Vergleich verschiedener Versionen.

Designänderungen einfacher nachvollziehen


Der Software-Hersteller Zuken hat seine E3.series (CAE-Programm für elektrische, elektronische, pneumatische und hydraulische Anwendungen sowie für physikalische Verbindungen) um das Zusatzmodul E3.Revision-Management erweitert. Mit dieser neuen Funktion können die Anwender der Software bei der Entwicklung elektrotechnischer Systeme verschiedene Projektversionen miteinander vergleichen und Änderungen dokumentieren. Das neue Modul ermöglicht das Protokollieren, Nachverfolgen, Kennzeichnen und Vergleichen von Designänderungen bei Verkabelungen, Kabelsträngen, Schaltschränken und Bedienkonsolen. Es soll jedoch nicht nur Änderungsprozesse verbessern, sondern auch den Anwender bei der Einhaltung von Normen und Industriestandards unterstützen. Die Ergebnisse des Vergleichs werden dem Benutzer übersichtlich angezeigt. Änderungen sind farblich hervorgehoben, in einer Änderungstabelle zusammengefasst und mit einem Änderungsindex gekennzeichnet. In einem Tabellenblatt sind grafische und textuelle Änderungen detailliert aufgeführt. Dem Projektverantwortlichen ist es so möglich, Änderungen oder Änderungsvorschläge der Anwender schnell zu erkennen und deren Auswirkungen zu beurteilen. Technische Änderungsaufträge können somit einfacher freigegeben und an die Fertigung übermittelt werden. E³.series wird für die Entwicklung von Maschinen, Schienenfahrzeugen, Spezialfahrzeugen, Flugzeugen und Automobilen weltweit eingesetzt.

Anzeige

Der Hersteller Vossloh Locomotives setzt das Werkzeug bereits ein und sieht für den PLM-Bereich große Vorteile: »Mit E3.Revision-Management haben wir die Möglichkeit geschaffen die Nachweisführung gemäß ISO-Zertifizierung und Bahn Norm DIN EN 61082 vollständig zu erfüllen. Insbesondere das Generieren einer detaillierten und lückenlosen Änderungshistorie direkt aus den Stromlaufplänen für unsere Fertigungsdokumentation sowie die automatisierte Änderung der entsprechenden Stücklisten mit anschließender Übergabe durch die E³-SAP Schnittstelle in das Produktivsystem, führte zu erheblichen zeit-/und damit wirtschaftlichen Vorteilen. Darüber hinaus konnte die Anzahl von Fehlern innerhalb der Änderungskette reduziert und eine Optimierung bei der Fehleranalyse erzielt werden«, erklärt der technische Projektmanager Heiner Morich.

Für das Revisionsmodul existieren Integrationen in E3.e-PLM und SAP R/3. Eine Integration in andere Datenmanagementlösungen sei ebenso möglich, betont der Hersteller. Damit könne der Anwender das Programm über sein PLM-System ausführen und innerhalb der in der PLM-Umgebung gespeicherten Projekte Änderungen zwischen verschiedenen Projektständen untersuchen. Er kann zudem E3.series zur Anzeige dieser Änderungen nutzen. Nach der Analyse können die Ergebnisdateien als Teil der Projekthistorie gespeichert werden. -sg-

Zuken GmbH, Hallbergmoos Tel. 089/607696-0, http://www.zuken.de

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Embedded Vision

Basler kauft Silicon Software

Basler übernimmt mit Silicon Software einen Hersteller von Bildeinzugskarten und Software für die grafische Programmierung von Vision-Prozessoren. Damit ergänzt der Industriekamerahersteller sein Produktportfolio in Richtung des Computer Vision...

mehr...

Trumpf

Umsatz steigt auf 3,6 Milliarden Euro

Die Trumpf Gruppe verbucht zum Abschluss des Geschäftsjahrs 2017/18 am 30. Juni 2018 eine deutliche Steigerung von rund 15 Prozent beim Umsatz. Der Wert beläuft sich nach vorläufigen Berechnungen auf 3,6 Mrd. Euro.

mehr...
Anzeige