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Dassault und Rockwell kooperieren

Eine engere Verzahnung zwischen Produktentwicklung und Fertigung soll das fruchtbare Ergebnis einer Kooperation zwischen Rockwell Automation und Dassault Systèmes sein. Die beiden Hersteller möchten in Zukunft das Konzept der Digitalen Fabrik auf Fertigungsabläufe ausdehnen und damit Barrieren zwischen der virtuellen Produktentwicklung beziehungsweise Produktionsplanung auf der einen Seite und der realen Fertigung auf der anderen Seite aus dem Weg räumen.

Die virtuelle Entwicklungs- und Fertigungsumgebung erstellt eine engere Verbindung zwischen Produktentwicklung und Fertigung für spezielle Branchen wie etwa der Automobilindustrie, und erfüllt die Anforderungen von Marken-Eigentümern, Zulieferern und Maschinen-Herstellern. Die zukünftige Lösung soll dazu beitragen, eine kooperative Entwicklung der Mechanik- und Regelungstechnik mit einer bidirektionalen Synchronisation zu ermöglichen. Folglich gibt es umgehende Rückmeldungen bei technischen Veränderungen, so dass sich unterschiedliche Szenarien für eine laufende Optimierung des Fertigungsbetriebes überprüfen lassen. Für den Kunden hat dies den Vorteil, dass der Fertigungsbetrieb seine Fertigungsaufträge schneller erhält und dadurch eine optimale Produktionsleistung bieten kann.

Die gemeinsame Lösung wird die fertigungsbezogene Entwicklung mit der Fertigungslinien-Steuerung durch eine Integration der Steuerungs- und Konfigurations-Programmierung der Software RS-Logix 5000 von Rockwell mit der PLM-Software Delmia Automation verknüpfen. Für den Hersteller soll dies eine Senkung der Konstruktionskosten sowie eine Verkürzung der Hochfahrzeiten der Fertigung ermöglichen, und eine kontinuierliche Optimierung des Fertigungsbetriebes anhand eines genauen Echtzeit-Simulations- modells erlauben. -sg-

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