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Das weltgrößte Spiegelteleskop

Das gegenwärtig weltgrößte Spiegelteleskop, das 10,4 Meter Gran Telescopio Canarias ist hoch über den Wolken von La Palma offiziell in Betrieb genommen worden. Es ist ein spanisch-mexikanisches Projekt mit einem Hauch sächsisch.

Der Hauptspiegel besteht aus 36 sechseckigen, höchstgenau gefertigten Elementen aus Glaskeramik. Um einen Spiegel zu erhalten, werden diese Elemente mit einer extrem dünnen und sehr gleichmäßigen Schicht aus hochreinem Aluminium bedampft. Die dafür notwendige Anlage wurde von der VTD Vakuumtechnik Dresden entwickelt und gefertigt.

Die eigentliche Verspiegelung erfolgte allerdings am Standort des Teleskops. Dazu musste die sehr kompakte Beschichtungsanlage mühevoll auf den Berg gebracht und installiert werden. Warum der Aufwand? Die Glaskeramikelemente kommen aus Deutschland, da wären kürzere Wege denkbar. Die Spiegelschicht ist täglich der Witterung ausgesetzt und verschleißt mit der Zeit. Um die Leistungsfähigkeit des Teleskops zu erhalten müssen in regelmäßigen Abständen diese Elemente neu verspiegelt werden. Das geschieht nun aus mehreren Gründen am besten vor Ort.
So kommt es also, dass die Sachsen einen nicht ganz unwesentlichen Teil zu diesem imposanten Projekt beitragen konnten.

Auch im azerbaijanischen Kaukasus arbeitet seit vergangenem Jahr eine Spiegelbeschichtungsanlage der VTD Vakuumtechnik GmbH.

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