Wälzlager

Bewegte Jahre

Kugellager Fiedler bietet seinen Kunden ein breites Sortiment von Wälzlagern der weltweit führenden Hersteller. Vor 75 Jahren ursprünglich als Spedition gegründet, gehört das Unternehmen heute zu den wichtigsten europäischen Anbietern von Wälzlagern aller Art. Anlässlich dieses Jubiläums stellt SCOPE das in dritter Generation geführte Familienunternehmen vor.

Seit inzwischen mehr als 70 Jahre erfolgreich auf dem Wälzlagermarkt tätig, wurde Kugellager Fiedler am 1. Februar 1934 als Alfred Fiedler Stadt- und Güternahverkehr in Hamburg gegründet - im gleichen Jahr, in dem Hans Stuck als "Bergkönig" in die Motorsportgeschichte einging: Mit einem stark übersteuerten und für die damalige Zeit neuartigen Mittelmotorwagen gewann der mutige Rennfahrer damals sowohl den Großen Preis von Deutschland als auch den Großen Preis der Schweiz. Ebenso zuversichtlich muss Alfred Fiedler gewesen sein, als er nach dem zweiten Weltkrieg den Neuaufbau der Firma in die Hände nahm. Mit unternehmerischem Gespür für die Bedürfnisse der Nachkriegszeit betrieb er neben der Spedition auch zunehmend Handel - zunächst mit verschiedenen Gütern, in den Folgejahren jedoch in wachsenden Umfang mit Kugellagern, so dass die Spedition schließlich verpachtet wurde. Ende der 50er Jahre erwarb der Unternehmer dann ein großes Grundstück in Maschen und errichtete dort neue Lager- und Büroflächen. Damit hatte er den Weg für die erfolgreiche Weiterentwicklung zum heutigen Wälzlagerspezialist geebnet.

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Fokus Asien

Als Alfred Fiedler 1969 verstirbt, wird Maschen durch eine weitere Vergrößerung zum Hauptsitz des Betriebes. Sein Sohn Horst Fiedler hatte aufgrund der Erkrankung seines Vaters zu diesem Zeitpunkt bereits die Leitung der beiden Standorte in Hamburg und Maschen übernommen und erste Kontakte zu japanischen Lieferanten geknüpft. Als er 1970 von seiner Japanreise zurückkehrt, ist Kugellager Fiedler das erste Unternehmen, das Produkte direkt von japanischen Herstellern importiert. Kurz darauf wird das Lager in Hamburg geschlossen und der Betrieb in Maschen ausgeweitet. Etwa zwölf Jahre später, nach einer zusätzlichen Ausbildung bei einem japanischen Wälzlagerhersteller, tritt Hans-Jürgen Fiedler in den väterlichen Betrieb ein. Unmittelbar nach der Wende wird in Leipzig ein zweiter Betrieb gegründet, um die Marktpräsenz in den neuen Ländern und Osteuropa auszubauen. Die Aktivitäten auf dem Fernostmarkt werden in dieser Zeit sehr stark intensiviert - Wälzlager aus der VR China rücken immer stärker in den Vordergrund. Als 1990/91 die Einzelfirma Kugellager Fiedler in eine Gesellschaft umgewandelt wird, kauft sich Hans-Jürgen Fiedler zu 50 Prozent in das Unternehmen seines Vaters ein und führt seitdem in dritter Generation die Geschäfte. Im Laufe der Jahre wurde der Großhandel stets erweitert und vergrößert; bis heute sind immer wieder neue Gewerbeflächen und Lagerhallen in Maschen und Leipzig hinzugekommen. Dabei ist das Familienunternehmen seinem Produkt, dem Wälzlager samt Zubehör treu geblieben - mit Erfolg. Das Lieferprogramm umfasst alle Arten von Kugel-, Axial-, Rollen- und Gelenklagern führender Markenhersteller, die überwiegend im Elektromotoren- und Maschinenbau zum Einsatz kommen. Außerdem bietet Fiedler eine große Auswahl an Fernost-Produkten für den Getriebebau, Landmaschinenbau und für die Fördermittel-Industrie.

Hohe Qualität zu marktgerechten Preisen

Seit nunmehr über 40 Jahren importiert das Unternehmen Produkte aus Japan und seit über 20 Jahren aus der VR China. "Die ständige Suche nach neuen Lieferanten im asiatischen Raum und die damit einhergehenden Erfahrungen geben uns die Sicherheit und Zuverlässigkeit, von der unsere Kundschaft profitiert", erklärt Hans Jürgen Fiedler. "Mit einem großen Pool von langjährigen und zuverlässigen Lieferanten in Asien gewährleisten wir ein hohes Maß an gleich bleibender Qualität zu marktgerechten Preisen." Und der Erfolg gibt ihm Recht: Viele der Händlerkunden halten dem Unternehmen seit über 60 Jahren die Treue. Als reiner Großhändler hält der Wälzlagerexperte auf einer Grundfläche von über 4.000 Quadratmetern in Paletten-Hochregallagern sein breites Sortiment ständig abrufbereit. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, eingehende Aufträge noch am gleichen Tag zu bearbeiten und zu versenden. In der Regel wird die Ware also innerhalb von 48 Stunden bei unseren Kunden angeliefert", so Hans-Jürgen Fiedler. "Die seit Jahren verlässliche Zusammenarbeit mit unseren Spediteuren und Paketdiensten und unser engagiertes Lager-Team gewährleisten eine pünktliche und zuverlässige Anlieferung der Bestellungen." Die moderne Lager- und Chargenverwaltung sowie umfassende interne Qualitätskontrollen erfüllen die Anforderungen der ISO 9000 ff. Um die Qualität der Produkte sicherzustellen, arbeitet das in Maschen ansässige Unternehmen ausschließlich mit ausgesuchten, zertifizierten und ständig überwachten Werken zusammen. Waren können zusätzlich durch ein unabhängiges Labor in Zusammenarbeit mit einem namhaften Inspection Center und Bearing Research Institute vor Ort überprüft werden. Vor allem die unternehmenseigenen Importmarken IBB und IBU stehen für konstant überwachte Qualität. Cindy Lenz-Geiß

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