Industrielle Beschlagteile

"Leben und leben lassen"

Wo möchten Sie am liebsten leben?

Deutschland.

Was ist für Sie das vollkommene Glück?

Zufriedene Menschen um mich herum.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?

Solche, die nur einmal passieren.

Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Mann am meisten?

„Geradeaus-Typen“.

Welche Eigenschaften schätzen Sie an einer Frau am meisten?

Offenheit.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Mit fröhlichen Menschen gemeinsame Stunden verleben.

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Ihr Hauptcharakterzug?

Zuverlässigkeit.

Ihr größter Fehler?

Ich bin „zu glaubwürdig“.

Was verabscheuen Sie am meisten?

Lügen und Menschen, die Schuld auf andere abwälzen.

Welchen Sport treiben Sie?

Tennis, Fußball.

Welches natürliche Talent möchten Sie gerne besitzen?

Sprachen.

Ihr Lebensmotto?

Leben und leben lassen.

Ihr bisher größter beruflicher Erfolg?

Weltmarktführer unserer Produktgruppen.

Welche unternehmerischen Ziele verfolgen Sie?

Festigen unserer Marktposition.

Welche Innovationen, Ideen oder Ereignisse haben zu der Entwicklung von Emka Beschläge maßgeblich beigetragen?

Die Entwicklung eines modularen Baukasten-Systems, unsere weltweite Präsenz und das Vertrauen auf unsere eigene Fertigungskompetenz.

Wofür sehen Sie den Namen Emka Beschläge als Unternehmen besonders stehen?

Zuverlässigkeit und Innovation.

In welcher Richtung wird Ihr Unternehmen weitere Schwerpunkte setzen?

Marktpräsenz und Fertigungstiefe.

Was schätzen Sie an dem Produktionsstandort Deutschland – und wo sehen Sie die Herausforderungen?

Ich schätze Organisation, Zuverlässigkeit, QS; als Nachteile sehe ich den zeitlich überholten Flächentarifvertrag. Arbeitsplätze werden in Deutschland nur gehalten, wenn wir uns dem globalen Umfeld anpassen.

Friedhelm Runge (66)

wurde 1939 in Wuppertal geboren, ist ver­heiratet und Vater von drei Kindern. Nach einer Ausbildung zum technischen Kaufmann bei den Gebrüder Happich in Wuppertal arbeitete er zehn Jahre im Außendienst, zuletzt als Vertriebsleiter. Danach studierte er an der Maschinenbauschule in Wuppertal und an­schließend Betriebswirtschaft in ­Bochum. Seit 1973 ist der Diplom Kaufmann geschäftsführender Gesellschafter der Emka Beschlagteile GmbH & Co. KG und seit 2002 Vorstandsmitglied des BVMW (Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V.). Firmeninhaber Runge ist Verfechter des Standortes Deutschland – auch als Produktionsstandort: „Wir sind gefordert, aktiv die Zukunft zu gestalten. Schließlich haben wir als Unternehmer auch eine Verantwortung gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Das Unternehmen

Das Unternehmen hat sich seit seiner Gründung in Velbert im Jahr 1932 als Gewerbebetrieb „Emil Krachten jr.“ beständig entwickelt. Aber erst mit dem Eintritt von Friedhelm Runge 1973 als Gesellschafter wurde daraus ein rasanter Prozess – der bis in die Gegenwart andauert. Emka Beschlagteile ist heute eine mittelständische ­Unternehmensgruppe der Zulieferindustrie für den Schaltschrank- und Gehäusebau mit rund 850 Beschäftigten und über 125 Millionen Euro Umsatz (2005). Die Eingliederung neuer Produktbereiche und Firmenzukäufe wie die Übernahme der französischen Unternehmen Fort Securite (2000) und Rolez (2001) untermauern die Strategie, unabhängiger Komplettanbieter zu sein. Aktuell wurden Ende 2005 in Wuppertal wichtige Bereiche der Fertigung zur ILS Speth GmbH zusammengefasst. In Deutschland beschäftigt die Firmengruppe mehr als 500 Mitarbeiter. Im Jahr 2004 wurde ein Jahresumsatz von 125 Millionen Euro erreicht. Gesteuert werden die weltweiten Aktivitäten des Unternehmens vom Emka-Firmensitz in Velbert. Vorhandene Kapazitäten in Deutschland sollen weiter ausgebaut werden. sg

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