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Compliace: Materialkonformität für Mineralien

Mit der Lösung Materials Compliance von PTC können eine Vielzahl von Regularien verwaltet werden. Bild: PTC

PTC bietet Unternehmen eine neue Lösung für das Management der Materialkonformität an. Diese ermöglicht den rechtskonformen Umgang mit Mineralien aus Krisengebieten. Unternehmen können die Lösung auch für weitere Compliance-anforderungen erweitern und als Managed Service beziehen.
Wir erinnern uns, plötzlich war ein Begriff omnipräsent, den vorher nur wenige kannten: Seltene Erden. Die richtige Bezeichnung heißt eigentlich Metalle der Seltenen Erden, aber in Bezug auf die wirtschaftliche und politische Bedeutung der selten vorkommenden Mineralien wurde der Begriff in den Medien einfach abgekürzt. Viele der Stoffe sind für die industrielle Produktion unverzichtbar; sie werden allerdings in Ländern abgebaut, die zu Krisengebieten zählen. PTC hat auf seiner Anwenderkonferenz im November 2013 in Stuttgart die Lösung Materials Compliance vorgestellt. Diese soll sicherstellen, dass Hersteller die neuen Richtlinien der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) einhalten, die die Identifikation und das Reporting beim Einsatz von Mineralien aus Krisengebieten in den Produkten regeln. Durch das neue PTC Angebot sind nun Unternehmen in der Lage, die komplexen SEC-Anforderungen, die bereits in sechs Monaten in Kraft treten, termingerecht umzusetzen. Denn bereits 2010 beschloss der U.S. Kongress den sogenannten Dodd-Frank Act, ein Gesetz, das Fertigungsfirmen vorschreibt, den Einsatz von Mineralien zu überprüfen und offenzulegen, die in den Kriegsregionen der Demokratischen Republik Kongo oder Nachbarländern gewonnen werden. Zu diesen sogenannten ¿Konfliktmineralien¿ zählen insbesondere Zinn, Tantal, Wolfram sowie Gold. Börsennotierte Unternehmen in den USA haben noch bis zum 31. Mai 2014 Zeit, um nachzuweisen, dass die verwendeten Mineralien nicht aus Konfliktregionen stammen. Unternehmen, die nicht direkt den Vorschriften der SEC unterstehen, sind davon ebenfalls tangiert, da die Anforderungen über die gesamte Lieferkette weitergegeben werden und somit auch Privatfirmen und internationale Unternehmen betreffen.

 Materialien im Blick

Durch den Einsatz der PTC-Lösung für Materialkonformität von Mineralien aus Krisengebieten gewinnen die Organisationen einen systematischen Überblick über deren möglichen Einsatz in Produkten, Produktfamilien beziehungsweise. bei Zulieferern und können dies jederzeit offenlegen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Beschaffung von Daten aus der Lieferkette zu automatisieren, Herkunftsland-Abfragen abzuwickeln, Risikoanalyseberichte zu erstellen und alle wesentlichen Informationen für das Reporting an SEC beziehungsweise an Kunden zusammenzustellen. Damit lassen sich der Einsatz kritischer Mineralien in der Lieferkette transparent dokumentieren sowie die neuen Richtlinien einhalten und man kann bei Audits jederzeit nachweisen, dass sämtliche Sorgfaltspflichten erfüllt werden.
Im Rahmen des Managed Service-Angebotes installiert, betreibt und wartet PTC die Software sowie die zugehörige Infrastruktur, sodass die interne IT nicht durch die zusätzlichen Anforderungen einer neuen Unternehmensanwendung belastet wird. Die PTC Lösung für Materialkonformität reduziert außerdem nicht nur die mit der Einhaltung der Richtlinien verbundenen Kosten. Sie ermöglicht gleichzeitig, dass Unternehmen ihre Produktbestandteile rechtskonform zertifizieren können, so dass bestehende Umsatzströme und der Markenwert erhalten bleiben. Der PTC Ansatz ist skalierbar und als integrierte Komponente einer Produkteinführungsstrategie auch darauf ausgelegt, Änderungen an bereits gegebenen Regelwerken sowie zukünftige neue Richtlinien effizient zu adressieren. Die Lösung wird laut PTC bereits von führenden Unternehmen, die mit einer Vielzahl an Umweltschutz- und weiterführenden Regularien wie Reach und Rohs konfrontiert sind, verwendet.

Stefan Graf

Parametric Technology (PTC) GmbH, Unterschleißheim, Tel. 089/321060, http://www.ptc.com/germany

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