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Cimatron und Gibbs fusionieren

Cimatron, Anbieter von CAD/CAM-Lösungen für den Werkzeug- und Formenbau und die Fertigungsindustrie, und Gibbs System Inc., Entwickler und Anbieter von GibbsCAM, einer Lösung für die Programmierung von CNC-Maschinen, gaben am 2. Januar 2008 ihre Fusion unter dem Dach von Cimatron bekannt. Die Zentrale von Gibbs soll weiterhin in Moorpark Kalifornien bestehen bleiben. Cimatron verspricht sich von dem Zusammenschluss den Zugang zu allen Segmenten der Fertigungsindustrie mit Best-in-Class Lösungen. Unternehmensgründer Bill Gibbs soll als Präsident und CEO der neugegründeten Cimatron-Tochter fungieren und die GibbsCAM-Produkte verantworten, ferner wird er neues Mitglied des Senior Management Teams bei Cimatron.

Bill Gibbs (CEO von Gibbs System, links) und Danny Haran (Präsident und CEO von Cimatron Ltd.) wollen die Zukunft gemeinsam gestalten.

Die integrierte CAD/CAM-Lösung CimatronE zielt dabei weiterhin auf den Werkzeug- und Formenbau. Das GibbsCAM-Softwarepaket hingegen stellt eine Portfolioergänzung für die NC-Programmierung im Produktionsumfeld dar. Durch die Erschließung neuer Anwendungsbereiche mit komplementären CAM-Technologien sichert Cimatron seine zukünftigen Wachstumsziele ab. Gibbs Umsätze werden vorwiegend aus den Bereichen 2,5- bis 5-Achsen-Teilefertigung, Drehen und Drehfräsen erwartet. Ein Highlight der Gibbs Lösung ist das Softwarepaket Multitasking-Machining, das unter anderem für die Programmierung von Mehrspindel-Systemen eingesetzt wird.

Beide Unternehmen verfügen bereits über globale Vertriebsstrukturen und versprechen sich deutliche Synergieeffekte. Bislang vertrieb Gibbs seine Produkte in Deutschland ausschließlich über Händler, mit denen Cimatron in Zukunft sehr eng kooperieren will. -sg-

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