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Chef der Günzburger Steigtechnik beim Mittelstandsgespräch im Kanzleramt

Bundeskanzlerin Angela Merkel diskutierte jetzt im Rahmen eines Innovations-Gipfels der Bundesregierung mit Ferdinand Munk, dem Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik, über die Innovationskraft und Exportchancen der deutschen Mittelständler. Merkel hatte Munk und neun weitere Vertreter von mittelständischen Unternehmen aus ganz Deutschland zum Gedankenaustausch an den runden Tisch gebeten.

"Es ist natürlich eine große Ehre, von der Kanzlerin persönlich als Gesprächspartner ausgewählt zu werden. Die Diskussion war richtig gut. Frau Merkel war zum einen sehr gut vorbereitet und zum anderen sehr offen für unsere Anregungen", so der Unternehmer aus Günzburg nach seinem mehr als zweistündigen Gespräch mit der Bundeskanzlerin.

Ein wichtiger Bestandteil der Diskussion waren die Zulassungsbestimmungen in Form von EU-Normen für die Einführung von neuen Produkten. Munk: "Hier haben wir Unternehmer Frau Merkel klargemacht, dass der Weg über Brüssel sehr lang und sehr beschwerlich ist. Sie hat uns die Unterstützung der Bundesregierung zugesagt, damit die Prozesse künftig beschleunigt werden können. Denn ansonsten wird Innovation ja nicht gefördert, sondern ausgebremst." Nicht nur die Kanzlerin, sondern auch die anderen Unternehmer lauschten hier gespannt den Ausführungen des Normen-Experten Munk, der bereits seit vielen Jahren Mitglied im europäischen Normenausschuss ist, dort in diversen Arbeitskreisen sitzt und daher fundiert aus der Praxis berichten konnte.

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Auch auf dem Weltmarkt wünschen sich die deutschen Mittelständler Unterstützung, damit die Exportchancen steigen. "Hier brauchen wir die Hilfe der Politik: Gemeinsam mit den anderen europäischen Staaten sollte sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass Produkte, die bereits EU-Normen erfüllen, auch in anderen Märkten wie zum Beispiel in den USA schneller und leichter zugelassen werden", so Munk.

Ein Satz aus dem Mund der Kanzlerin erfreute den Unternehmer aus Bayern ganz besonders. "Frau Merkel hat klar herausgestellt, dass sich die Bundesregierung als Dienstleister sieht, also auch wir Mittelständler mit unseren Sorgen und Problemen immer ein offenes Ohr finden".

Ferdinand Munk nutzte dann auch gleich die Chance und bat in der Diskussion über Gemeinschaftsstände auf internationalen Messen, dass sich Vertreter der Bundesregierung stärker für die Mittelständler einsetzen. "Wenn wir wie zuletzt auf einer wichtigen Messe in Dubai kurz vor einem großen Vertragsabschluss stehen, dann wäre es hilfreich, wenn da auch mal ein Regierungsvertreter vor Ort wäre und so dem Mittelstand den Rücken stärkt. Bei Großkonzernen geht das doch auch", meinte Munk und erntete ein Kopfnicken der Regierungschefin.
Fazit des innovativen Unternehmers aus Günzburg: "Berlin war eine Reise wert. Ich habe das Gespräch sehr geschätzt und finde es sehr gut, dass Politik bei diesem wichtigen Thema nicht im stillen Kämmerlein gemacht wird sondern im Dialog mit uns Mittelständlern. Für mich als Unternehmer ist das ein absoluter Motivationskick."

 

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