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CAE: Italienischer Bootdesigner ABstructures weitet Nutzung von HyperWorks aus

Strukturelle Auslegungen von Segelyachten, welche am America's Cup und Volvo Ocean Race teilnehmen, sind das Spezialgebiet des italienischen Dienstleisters ABstructure. Nun mietet das 2008 gegründete Unternehmen GridWorks-Units (GWUs) von HyperWorks und erhält damit vollen Zugriff auf alle Produkte der Software-Suite, inklusive der HyperWorks-Partner-Alliance-Produkte (HWPA) - ohne zusätzliche Kosten. Zunächst wurden nur OptiStruct, das Topologieoptimierungswerkzeug der HyperWorks-Suite, und HyperMesh, der Vernetzer der Produktfamilie, verwendet. Seit Dezember 2010 ist auch Radioss, der Solver der CAE-Suite, im Einsatz und wird im Entwicklungsprozess für Analysen des Verhaltens von Verbundwerkstoffen verwendet. Die HyperWorks-Suite wurde bereits bei der Entwicklung der siegreichen Volvo-Ocean-Race-Yacht Ericsson 4 und der Ericsson 3 eingesetzt. Aktuell wird HyperWorks für das Design und die Optimierung von drei neuen Yachten für das kommende Volvo Ocean Race genutzt sowie für Strukturdesignentwürfe für Artemis Racing, die am nächsten Americas Cup 2013 in San Francisco teilnehmen werden.

"Ich habe HyperWorks 2003 zum ersten Mal verwendet und seitdem nie mehr damit aufgehört", sagte Dr. Fabio Bressan von ABstructures. "Seit dem ersten Einsatz hat mich vor allem die offene Plattform und die Möglichkeit, es flexibel mit anderen CAE-Produkten verwenden zu können, überzeugt. Wir schätzen die Software-Suite außerdem, weil sie es uns ermöglicht, fast alle aufkommenden Entwicklungsaufgaben für die Strukturauslegung innerhalb einer Oberfläche bearbeiten zu können." HyperWorks gebe sofort die Antworten, die man brauche und helfe, neue Ideen voranzutreiben und innovativ zu sein, fügt Dr. Andrea Avaldi, von ABstructures hinzu. "Besonders überzeugt hat uns vor allem die in HyperMesh verfügbare Morphing-Funktion, mit der wir die Geometrie unseres Modells schnell ändern und eine neue Variante in rund 10 Minuten für eine weitere Simulation vorbereiten. Ohne HyperWorks würden wir dafür wahrscheinlich zwei bis drei Tage benötigen." Die beiden Designer schätzen auch die gute Zusammenarbeit zwischen ihren Ingenieuren und Altair. "Die Unterstützung, die wir erhalten, ist wirklich gut und wir können die Entwicklung bei Altair durch unser Feedback und unsere Tests der Software unterstützen und beeinflussen."-mc-

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Altair Engineering GmbH, Böblingen
Tel. 07031/6208-0, www.altair.de

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