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Product Costing sichert Wirtschaftlichkeit

PLM-Modul

Das neue PLM-Modul Product Costing für die betriebswirtschaftliche Projektsteuerung ist in die CIM-Database-Plattform integriert. (Bild: Contact)


Mit dem Modul ‚Product Costing‘ hat die Bremer Contact Software GmbH ihre CIM-Database-Plattform in der Version 2.9.8 um ein neues PLM-Modul für die betriebswirtschaftliche Projektsteuerung erweitert und ermöglicht damit eine integrierte Produkt- und Projektkostenkalkulation. Die neue Lösung für Anwender aus Vertrieb, Projektierung und Controlling unterstützt die umfassende Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Serien-, Configure-to-Order und Engineer-to-Order-Produkten. Das Modul soll sich dabei durch seine einfache, schnelle und sichere Anwendung auszeichnen. Product Costing liefert – auf Grundlage stets aktueller und geltungssicherer Daten – verlässliche Ergebnisse über alle Phasen eines Entwicklungsprojektes hinweg. Zudem können weitreichende Analysen und Auswertungen auf Basis der CIM-Database-PowerReports eingesetzt werden.

Mit Product Costing führt Contact eine datenbankgestützte, system- und prozessintegrierte Kalkulationssoftware am Markt ein, die die Stärken Excel-gestützter Lösungen bietet und deren Nachteile vermeidet. So entfällt beispielsweise die aufwändige manuelle Datenerfassung und -synchronisation – der Kalkulationsprozess wird entsprechend beschleunigt. Die datenbankbasierte Bearbeitung vereinfacht darüber hinaus die systematische Reproduktion vorheriger Kalkulationsergebnisse und die Durchführung von Auswertungen. Dabei gewährleistet das Rechte- und Rollensystem von CIM Database einen weitreichenden Zugriffsschutz. Zudem zeichnet sich Product Costing durch hohe Flexibilität bei der Erweiterung des Kalkulationsschemas aus.

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Um die Wirtschaftlichkeit von Produkten sicherzustellen, sind sowohl die mit der Produktion als auch die mit der Produktentwicklung verbundenen Kosten und Erlöse zu kalkulieren. Die einmaligen Kosten (Non Recurring Costs) eines Entwicklungsprojekts umfassen beispielsweise die Leistungen der Entwickler, Projektleiter und der mit der Produktabsicherung betrauten Mitarbeiter. Hinzu kommen die wiederkehrenden Kosten (Recurring Costs) verbunden mit der Herstellung und dem Absatz des Produktes. Product Costing betrachtet diese Perspektiven simultan unter Berücksichtigung der Basisdaten wie Projektstruktur, Produktstruktur oder Arbeitsplanung und stellt diese in der übergeordneten Business-Case-Kalkulation bereit. Zur Unterstützung der integrierten Produkt- und Projektkalkulation bietet CIM Database einen Vorlagenmechanismus, um etwa produkttyp- beziehungsweise kundenspezifisch Kalkulationsvorlagen vorzuhalten.

Ähnliches würden zwar auch spezialisierte Kostenmanagementlösungen leisten, die aber deutliche Nachteile aufwiesen, sagt Dr. Jan Kickstein, stellvertretender Leiter der Software-Entwicklung bei Contact. „Denn die für die Kalkulation notwendigen Daten müssen dann nicht nur im ERP und im PDM, sondern zusätzlich noch in einem dritten System gepflegt und entsprechend synchronisiert werden.“ Hinzu komme ein weiterer Overhead etwa durch Schulungen oder Administration. „Wir sind deshalb vom klaren Mehrwert einer solchen integrierten Lösung überzeugt.“ -co-

Contact Software GmbH, Bremen Tel. 0421/20153-0, http://www.contact.de

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