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Optimierung der Robotersimulation

Dank einer neuen von Microsoft und SolidWorks gemeinsam entwickelten Software lassen sich Roboter jetzt noch exakter simulieren. Mit den Simulationsmöglichkeiten können Unternehmen ihre Roboter noch schneller und effektiver programmieren. Zudem stellt sie einen wichtigen Vorteil für Roboterhersteller dar, die ihre Effizienz optimieren wollen.

Anwender von »Microsoft Robotics Developer Studio 2008« (Microsoft RDS) können mit SolidWorks entwickelte 3D-CAD-Modelle direkt in das »Microsoft Visual Simulation Environment« (Microsoft VSE) integrieren und ihre Arbeitsschritte exakter simulieren. Dies gibt Roboterentwicklern die Möglichkeit, Probleme mit Roboteranwendungen frühzeitig zu beheben und die Leistung des Roboters zu maximieren. Die Lösung profitiert von der Tatsache, dass beide Anwendungen ein gemeinsames XML-Format, Collada, unterstützen, um 3D-Objekte und -Bewegungen wiederzugeben. Zum Beispiel kann ein Roboterentwickler die kostenlose RDS-Integrationssoftware herunterladen, eine SolidWorks-Roboterkonstruktion in Microsoft VSE exportieren, die Roboteranwendung entwickeln und dann den Betrieb des Roboters vor seinem tatsächlichen Einsatz simulieren. Dabei werden die Abmessungen, Randbedingungen, Masseeigenschaften, Motoren, Federn, Farben, Strukturen und mehr vom SolidWorks Modell integriert.

»Die Bereiche Maschinenkonstruktion, Mechatronik und Robotik nähern sich immer mehr an – und diese Partnerschaft stellt nur einen der Wege dar, wie wir dies unterstützen«, erklärt Fielder Hiss, Director of Product Management bei DS SolidWorks. »SolidWorks ermöglicht schon seit langem Modellierung, Bewegung und Simulationen, und unsere Kunden sind begeistert, dass wir diese Funktionen jetzt auch auf die Robotik ausdehnen.« -fr-

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SolidWorks Deutschland GmbH, Haar Tel. 0 89/61 29 56 - 0, http://www.solidworks.de

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