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BüMi: Wachstumsprognose als Innovationsmotor nutzen

Im nordrhein-westfälischen Gevelsberg setzt die BüMi, ein Betrieb für Präzisionszerspanung, ein mutiges Zeichen für den Aufschwung und baut 1.400 Quadratmeter neue Produktionsfläche, auf der gedreht, geschliffen und gefräst werden wird. Ein deutlich wachsender Maschinenpark wird in der neuen Halle untergebracht und so für eine immense Erweiterung des BüMi-Angebotes sorgen. Seit mehr als 80 Jahren produziert das Unternehmen montagefertige Teile, die bei Baumaschinenherstellern wie Komatsu Mining und anderen verbaut werden. Die steigenden Prognosen nutzt BüMi-Chef Frank Mittag als Ansatz, das Unternehmen mit größerem Portfolio zukunftssicher zu machen. Neben der Serienproduktion ist nun auch der Bau einzelner Prototypen oder kleiner Losgrößen möglich.

"Die Entscheidung zur Erweiterung hatte wohlüberlegte strategische Gründe. Mit Beginn des neuen Jahres können wir mehr Produktionsschritte abbilden als bisher, vor allem jedoch können wir mit den neuen Maschinen wesentlich größere Werkstücke bearbeiten", beschreibt Mittag. Lag bisher die Grenze für die Werkstückgröße bei 2.000 mm, können in wenigen Wochen Teile bis zu 6.000 mm komplett bearbeitet werden - bei Stückgewichten von bis zu vier Tonnen. Präzision kennt dabei kaum Grenzen, auf bis zu 3 µm genau werden Drehteile bearbeitet. "Solche Investitionen sind schon gewaltig für ein Unternehmen aus dem Mittelstand. Da wir jedoch konventionell, aber mit unternehmerischem Weitblick arbeiten, sind wir überzeugt von diesem Schritt", schildert Geschäftsführer Mittag. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region ist eine zusätzliche positive Folge, wie Mittag betont. "Die Innovation von heute ist der Wettbewerbsvorteil von morgen", fasst er zusammen - BüMi ist ein beispielhaftes Unternehmen für die Branche: So sieht ein Blick in die Zukunft aus.

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Für den Unternehmer Mittag scheint es unvorstellbar, auf den Lorbeeren von gestern den Aufschwung von morgen zu erwarten. "Mit neuen Möglichkeiten können wir den bisherigen und den neuen Kunden deutlich mehr aus vertrauter Hand anbieten", so Mittag. Jedes Bauteil kann nahtlos in den Produktionsprozess beim Kunden eingebunden werden, dank der neuen Einrichtungen in der im Bau befindlichen Halle können demnächst auch wichtige Nachbearbeitungen und Veredelungen direkt bei BüMi durchgeführt werden. Dazu zählt die Randschicht-Härteanlage, die ebenfalls bis zu 6.000 mm verarbeiten kann und Einhärtetiefen bis 10 mm nach DIN erreicht. Bisher war für solche speziellen Aufgaben ein Transport zu externen Anlagen nötig, in Zukunft reicht einer der betriebseigenen 10-Tonnen-Krane. lg

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