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BASF erhöht Kapazität von Dämmwerkstoff Neopor

BASF wird ab Dezember 2011 schrittweise die Produktionskapazität des Dämmwerkstoffs Neopor (EPS, expandierbares Polystyrol) am Standort Ludwigshafen um rund 60.000 Tonnen pro Jahr erhöhen. Die Gesamtkapazität soll bis spätestens Oktober 2013 erreicht sein. Das graue Neopor ist eine Weiterentwicklung von Styropor: Der Dämmwerkstoff erhält durch den Zusatz von Graphit-Teilchen seine Farbe und besondere Leistungsfähigkeit - Neopor bietet eine um bis zu 20 Prozent bessere Dämmleistung als der weiße EPS- Dämmstoff. Die Kapazitätserhöhung wird durch den Ausbau vorhandener Produktionsanlagen erreicht; dies ist die zweite Steigerung der Neoporkapazität am Standort Ludwigshafen innerhalb von drei Jahren. "Der internationale Trend zu hoch-effizienten Dämmstoffen, insbesondere im Einsatz in der Gebäudehülle, hält weiter an. Wir investieren in unsere Anlagen, um unsere Marktführerschaft bei grauen EPS-Dämmstoffen weiter auszubauen", erklärt Dr. Giorgio Greening, Leiter der globalen Geschäftseinheit Schaumstoffe der BASF. 1998 war BASF der erste EPS-Hersteller mit einem grauen Dämmwerkstoff im Portfolio. Durch die zusätzliche Investition bietet das Unternehmen seinen Kunden eine hohe Liefersicherheit.

Neopor: Schrittweise Steigerung der Produktion um 60.000 Jahrestonnen geplant

Wärmedämmung trägt nachweislich im hohen Maße zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei. In den letzten Jahren wurden daher Energieeinsparverordnungen weltweit kontinuierlich verschärft. Neopor kommt sowohl im Neubau als auch bei Renovierungen zum Einsatz und liefert so einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz. In Deutschland werden rund 30 Prozent aller EPS-basierten Dämmstoffe in Neubauten eingesetzt, 70 Prozent gehen in die Renovierung von Gebäuden. Bis 2012 soll sich dieser Anteil auf 75 Prozent erhöhen.

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Das graue Kunststoff-Granulat ist die Weiterentwicklung des Dämmklassikers Styropor. Es enthält spezielle Graphit-Teilchen, die wie ein Spiegel die Wärmestrahlung reflektieren und so den Wärmeverlust im Haus verringern. Das Granulat wird von BASF-Kunden aufgeschäumt und zu Dämmplatten und Formteilen für die Dämmung von Fassaden, Dächern und Böden verarbeitet. Dämmstoffe aus Neopor eignen sich dazu, sowohl die Standards im Passivhausbau zu erfüllen, als auch in warmen Klimazonen mindestens 30 Prozent an Kühlenergie für Wohngebäude einzusparen. lg

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