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BASF: gründet Styrolution

Die BASF setzt die strategische Weiterentwicklung ihres Geschäfts mit Styrolkunststoffen konsequent fort. Unter dem Namen Styrolution sollen diese Geschäfte noch zukunftsfähiger werden. Dazu wird das Unternehmen seine Geschäfte mit Styrol-Monomer (SM), Polystyrol (PS), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Styrolbutadiencopolymere (SBC) und weiteren Styrol-basierten Copolymeren ausgliedern (Carve-out) und in separate Gesellschaften einbringen. Das globale Geschäft mit Polystyrol-Schäumen verbleibt innerhalb der BASF. Das gilt auch für die zu ihrer Herstellung notwendigen SM- und PS-Kapazitäten in Ludwigshafen.

Dr. Martin Brudermüller: "Die Gründung von Styrolution ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung der BASF-Strategie für die Styrolkunststoffe..."

Der Carve-out soll bis zum 1. Januar 2011 abgeschlossen sein. Styrolution wird eine führende Position in der Styrolkunststoff-Industrie einnehmen und ihre Wettbewerbsfähigkeit noch weiter steigern.

Dr. Martin Brudermüller, für das Kunststoffgeschäft zuständiger BASF-Vorstand: "Die Gründung ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung der BASF-Strategie für die Styrolkunststoffe. Es ist die richtige Maßnahme, um unsere weltweiten Aktivitäten auf diesem Gebiet dauerhaft und besser gegenüber volatiler Nachfrage, hohem Margendruck und intensivem Wettbewerb in der Branche zu positionieren. Styrolutionwird wegen ihrer Spitzentechnologie, ihres ausgezeichneten Produktportfolios und ihrer klaren Fokussierung ein von Kunden aus aller Welt bevorzugter Lieferant werden. Zugleich bleiben wir offen für weitere strategische Optionen."

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BASF wird ihr Geschäft mit Styrolkunststoffen an Standorten in Deutschland (Ludwigshafen, Schwarzheide), Belgien (Antwerpen), Korea (Ulsan), Indien (Dahej) und Mexiko (Altamira) in Styrolution einbringen. Separate Gesellschaften werden auch in anderen Ländern, beispielsweise in den USA, Italien oder China gegründet, an denen BASF weitere Styrolkunststoffaktivitäten, etwa bei Marketing und Vertrieb, unterhält.

Zurzeit beschäftigt BASF rund 1460 Mitarbeiter in ihrem Styrolkunststoff-Geschäft und erzielte damit 2009 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

BASF wird auch während des Carve-out die reibungslose Versorgung ihrer Kunden mit der gewohnten hohen Qualität sicherstellen.

Roberto Gualdoni, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Styrenics: "Durch diese Fokussierung schaffen wir uns den Gestaltungsspielraum, um uns auf die Anforderungen der Styrolkunststoff-Industrie noch besser einzustellen. Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen im Mittelpunkt unseres Handels. Diese werden von mehr Effizienz, zielgenauem Service, schnellerer technischer Unterstützung, insgesamt höherer Geschwindigkeit und gesteigerter Wettbewerbsfähigkeit profitieren."

Styrolkunststoffe werden hauptsächlich in Haushalt und Büro, Elektro- und Kommunikationstechnik und für Verpackungen verwendet. Styrol-Copolymere sind thermoplastische Kunststoffe auf Basis der Monomere Styrol und Acrylnitril. Sie werden als vielfältige Materialien in der Automobil- und Elektroindustrie eingesetzt sowie in zahlreichen Gegenständen des täglichen Bedarfs. lg

 

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