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Aufträge für Elektroindustrie etwas schwächer

Die Aufträge für die deutsche Elektroindustrie haben sich zuletzt etwas schwächer entwickelt. Im März dieses Jahres lagen die Bestellungen in der 842.000 Beschäftigte zählenden Branche 7,5 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Der Umsatz in der Elektrobranche fiel um drei Prozent geringer aus als vor einem Jahr. In- und Auslandserlöse gingen dabei um zwei bzw. fünf Prozent zurück.

"Zwar haben sie ihren Vorjahresstand damit den sechsten Monat in Folge unterschritten, allerdings waren die Bestellungen in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres noch deutlich zweistellig gewachsen", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Die Inlandsbestellungen gingen im März um 3,5 Prozent zurück, die Auslandsbestellungen um elf Prozent. Im gesamten ersten Quartal 2012 sind die Auftragseingänge um fünf Prozent hinter ihrem Vorjahreswert zurückgeblieben. Sowohl die inländischen als auch die ausländischen Orders nahmen hier um fünf Prozent ab.

Der Umsatz in der Elektrobranche fiel im März dieses Jahres drei Prozent geringer aus als vor einem Jahr. In- und Auslandserlöse gingen dabei um zwei bzw. fünf Prozent zurück. Die um Preiseffekte bereinigte Produktion hat ihren Vorjahresstand im März um ein Prozent übertroffen. Von Januar bis März 2012 hat der Branchenumsatz um ein Prozent zugelegt. "Dabei kamen die stärkeren Impulse aus dem Inland", sagte Dr. Gontermann. Während die Erlöse mit inländischen Kunden im ersten Quartal um vier Prozent gestiegen sind, gaben die Geschäfte mit ausländischen Kunden um zwei Prozent nach. Die Produktion ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres um vier Pro­zent gegenüber Vorjahr gewachsen.

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Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie ist auch im April 2012 weiter gestiegen. "Die Elektrofirmen haben ihre aktuelle Geschäftslage positiver beurteilt als im März und auch ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate erhöht", betonte Dr. Gontermann. 92 Prozent der Elektrounternehmen bewerten ihre gegenwärtige wirtschaftliche Situation als sehr gut, gut bzw. stabil. 91 Prozent der Firmen rechnen mit (weiter) anziehenden oder gleich bleibenden Geschäften in den kommenden sechs Monaten.

Die Kapazitätsauslastung in der Elektroindustrie ist zu Beginn des zweiten Quartals 2012 wieder gestiegen. Sie beträgt aktuell 84 Prozent der betriebsüblichen Vollauslastung und liegt damit knapp 1,5 Prozentpunkte höher als vor drei Monaten. Der Auftragsbestand befindet sich weiter bei ebenfalls leicht überdurchschnittlichen 2,7 Produktionsmonaten. kf

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