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Auf Wachstum programmiert

Die Schaeffler Gruppe gab auf ihrer Halbjahrespressekonferenz bekannt, dass sie ihren Umsatz in den ersten sechs Monaten 2012 um fünf Prozent auf rund 5,7 Milliarden Euro steigern konnte. Die Sparte Automotive wuchs um sieben Prozent auf rund 3,8 Milliarden Euro. Die Sparte Industrie steigerte den Umsatz um zwei Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro.

Die Schaeffler-Zentrale in Herzogenaurach.

In der Region Nordamerika legte das Unternehmen um 19, in Asien/Pazifik um 13 und in Deutschland um fünf Prozent zu. Dagegen verzeichneten die Regionen Europa ohne Deutschland und Südamerika mit zwei beziehungsweise zwölf Prozent einen Rückgang. Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 780 Millionen Euro. Die EBIT-Marge betrug im ersten Halbjahr 13,8 Prozent (Vorjahr: 16,4 Prozent). Das Konzern-Nettoergebnis lag im Berichtszeitraum bei 505 Millionen Euro (Vorjahr: 641 Millionen Euro).

Wachstumstreiber mit plus 7 % gegenüber Vorjahr ist der Bereich Automotive. Überproportional wächst das Unternehmen hier bei trockenen Doppelkupplungen, Nockenwellenversteller und Drehmomentwandlern. Schwächer entwickelt sich dagegen der Sektor Industrie: Insbesondere die Bereiche Schwerindustrie und Luft- und Raumfahrt sind hier für das Umsatzwachstum von 2,3 % verantwortlich. Bei Windkraft und Produktionsmaschinen verzeichnen die Herzogenauracher dagegen einen Rückgang. Durch den kontinuierlichen Ausbau der "X-life" Technologie für alle Produktgruppen sowie die Einführung von 21 lokalen "Schaeffler Technology Centers", die Engineering-und Service-Wissen noch näher zum Kunden bringen, will der Konzern in diesem Segment Boden gut machen.

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Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte sagte der Vorstandsvorsitzende der Schaeffler AG, Dr. Jürgen M. Geißinger: "Wir beobachten die gesamtwirtschaftliche Situation und die Entwicklung unserer Absatzmärkte sehr aufmerksam. Die Konjunktur ist in nahezu allen Regionen von Unsicherheit und Risiken geprägt. Gleichwohl sehen wir weltweit weiter solide Wachstumschancen für unser Geschäft. Auf dieser Basis sind wir zuversichtlich unsere am Jahresanfang gesteckten Ziele für das Gesamtjahr 2012 - ein Umsatzwachstum von mehr als fünf Prozent und eine operative Ergebnis-Marge (EBIT-Marge) von mehr als 13 Prozent - zu erreichen." jg

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