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Auf vollen Touren: Intec und Z 2009

Die Vorbereitungen für das Leipziger Fachmesse-Doppel aus Intec und Zuliefermesse Z, das 2009 vom 24. bis 27. Februar veranstaltet wird, laufen auf vollen Touren. Erneut wird ein beträchtliches Wachstum erwartet. So sind bereits zum jetzigen Zeitpunkt 30 Prozent mehr Fläche vermietet als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Bei Veranstaltern wie Kunden sind die Erwartungen an die Intec dabei besonders hoch, da diese Industriemesse 2009, auf der vor allem Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik ausgestellt werden, der bedeutendste Maschinenbau-Treffpunkt in Deutschland ist. Unternehmen aus ganz Deutschland und weiteren europäischen Maschinenbau-Nationen werden sich präsentieren. Das traditionelle Werkzeugmaschinenland Sachsen wird sich nahezu geschlossen darstellen. Aber auch Unternehmen aus Mitteldeutschland insgesamt, in dem der Maschinenbau zu den Wachstumstreibern gehört, werden dabei sein. So konnte die Branche in Mitteldeutschland im vergangenen Jahr ihren Umsatz um 14,6 Prozent auf rund 12,7 Milliarden Euro steigern (Quelle: VDMA Ost). Mit zwei hochkarätig besetzten Kongressen zum Themenfeld Maschinenbau dürfte auch das Rahmenprogramm für Interesse bei Besuchern und Ausstellern sorgen.

Die Zuliefermesse Z feiert 2009 ihr zehnjähriges Bestehen. Den Schwerpunkt dieser Messe bilden Zulieferleistungen für den Fahrzeugbau und den Anlagen- und Maschinenbau. Inzwischen gilt die Industriemesse Z als eine der wichtigsten eigenständigen Zuliefermessen in Europa. An der Z 2009 wird sich erneut etwa ein Drittel ausländischer Unternehmen aus zirka 20 Ländern beteiligen. Zu den deutschen Ausstellern zählt die Automotive Cluster Ostdeutschland GmbH (ACOD), unter deren Dach die Automobilzulieferinitiativen der neuen Bundesländer zusammengefasst sind. Dazu gehören 380 Mitgliedsunternehmen - Tendenz steigend. In Ostdeutschland arbeiten etwa 1.500 bis 1.800 Zulieferer vorwiegend für den Automotive-Bereich, schätzt ACOD-Geschäftsführer Dietmar Bacher ein. ¿Aber viele von ihnen sind einfach zu klein, um international mithalten zu können. Hier sind die Netzwerke gefragt, um Joint Ventures auf den Weg zu bringen", so Bacher. Die ostdeutsche Automobilindustrie hat im vergangenen Jahr mit 21 Milliarden Euro Umsatz vier Milliarden mehr im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaftet.

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