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Atlas Copco verlagert Microtec-Geschäft nach Schweden

Atlas Copco verlagert das operative Geschäft der zum Konzern gehörenden Microtec Systems GmbH, Villingen-Schwenningen, im Laufe des kommenden Jahres nach Schweden. Das gab das Unternehmen heute in Schwenningen bekannt. Ziel sei es, durch Synergien mit der schwedischen Fertigung sowie der Forschungs- und Entwicklungsabteilung die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des entsprechenden Konzernbereichs zu stärken.

Im Zuge der Verlagerung schließt Atlas Copco 2010 das Microtec-Werk in Villingen-Schwenningen, wodurch 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freigesetzt werden. "Wir bedauern den Verlust dieser Arbeitsplätze außerordentlich", betonte Roger Sandström, Vorsitzender der Tooltec-Division im Atlas-Copco-Konzernbereich Industrietechnik, anlässlich der Bekanntgabe in Schwenningen. In der derzeitigen wirtschaftlichen Lage sehe sich der Konzern aber gezwungen, seine Fertigung auf möglichst wenige Standorte konzentrieren, um in Produktion, Forschung und Entwicklung sowie in der Verwaltung effizienter arbeiten zu können.

Das Microtec-Werk fertigt Elektro-Kleinschrauber und Messtechnik vor allem für die Elektro- und Elektronikindustrie. Die Verlagerung der Fertigung von Villingen-Schwenningen nach Schweden soll bis zum dritten Quartal 2010 abgeschlossen sein. Die Veränderungen haben keinen Einfluss auf das Marketing, den Vertrieb und den Service für diese Produkte, die von Atlas Copco unter dem Markennamen Microtorque weltweit vertrieben werden.

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Atlas Copco ist seit 1952 in Deutschland vertreten. Die Gruppe produziert und vermarktet Kompressoren und Generatoren, Bau- und Bergbauausrüstungen, Industriewerkzeuge, Montagesysteme sowie passende Dienstleistungen.

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