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Atlas Copco bekommt eigenes Blockheizkraftwerk

300000 Kilowattstunden (kWh) Strom und rund 492000 kWh Wärmeenergie will Atlas Copco mit einem neuen Blockheizkraftwerk an der Langemarckstraße in Essen erzeugen. "Anfang September nehmen wir das umweltfreundliche Kraftwerk in Betrieb", sagt Olaf Theurich, Umweltmanager der Atlas Copco Holding GmbH. Die neue, rund 120.000 Euro teure Anlage ersetzt einen erdgasbetriebenen Kessel. Sie stellt ausreichend Heizwärme für den fast 9000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ernestine in Essen-Frillendorf bereit und erzeugt Warmwasser für die Sozialräume und Duschen der Werkstätten. Außerdem geht die Abwärme nicht ungenutzt in die Atmosphäre, sondern wird durch Kraft-Wärme-Kopplung großenteils in elektrische Energie umgewandelt.

"Mit der Inbetriebnahme des Blockheizkraftwerks reduzieren wir unseren CO2 -Ausstoß um 78 Tonnen jährlich", sagt Olaf Theurich, Umweltmanagementbeauftragter der Atlas Copco Holding GmbH in Essen. Rechts daneben Projektmanager Jan Herzfeld von der favis GmbH, die als Contracting-Partner die Energiezentrale für Atlas Copco betreibt.

Über 90 Prozent Gesamtwirkungsgrad

"Durch die Kraft-Wärme-Kopplung erreicht unser dezentrales Kleinkraftwerk einen Gesamt-Wirkungsgrad von über 90 Prozent", freut sich der Wirtschaftsingenieur Theurich. Dieser Wert sei mehr als doppelt so hoch wie bei einem konventionellen Kraftwerk ohne Kraft-Wärme-Auskopplung und erspare der Umwelt über 78 Tonnen des Treibhausgases CO2. "Durch das BHKW werden wir außerdem einen Großteil des am Standort benötigten Stroms gewinnen", schildert der Umweltmanagement-Beauftragte. Überschussmengen speist das Kleinkraftwerk ins öffentliche Netz ein. Durch die Vergütung dieser Strommengen reduziere das Unternehmen nebenbei seine Heizkosten merklich, meint Theurich. lg

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