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ams.Solution Anwendertreffen 2011: Einzelfertiger entdecken Produktivitätsreserven

Die diesjährige Kundenkonferenz der ams.Solution AG, Spezialist für die betriebswirtschaftliche Organisation von Einzel- und Auftragsfertigern, ist erfolgreich zu Ende gegangen. Sondermaschinen- und Anlagenbauer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen am 8. November ins Nikko-Hotel nach Düsseldorf, um gemeinsam zu untersuchen, wie sie ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter ausbauen können. In diesem Jahr konzentrierte sich die Diskussion auf die Optimierung der Auftragsdurchläufe. "Vielerorts zählen vor allem Finanzen, Controlling, Service, Kundenbeziehungsmanagement oder auch das Marketing zu den Prozessen, in denen Einzel- und Auftragsfertiger die größten Reserven haben. Dass sie die Produktivität ihrer Organisation insbesondere im kaufmännischen Bereich noch einmal deutlich steigern können, wurde in den Kundenvorträgen des Anwendertreffens überaus deutlich", fasst Manfred Deues, Vorstand der ams.Solution AG, die Ergebnisse des Anwendertreffens zusammen.

Manfred Deues, Vorstand der ams, bei der Begrüßung der Teilnehmer.

Automatisierter Rechnungseingang
Unter anderem zeigten Jörg Bade und Uwe Hilbrands vom Schiffsbauer Abeking & Rasmussen, wie sie den Rechnungseingang ihres Unternehmens gewinnbringend automatisieren konnten. Wie in der Einzelfertigung üblich, bindet die norddeutsche Werft zahlreiche Zulieferer in ihre komplexen Wertschöpfungsprozesse mit ein. Entsprechend hoch ist das Rechnungsaufkommen, das es zeitnah und präzise zu verarbeiten gilt. In der Vergangenheit kam es beim Rechnungsdurchlauf jedoch zu signifikanten Übermittlungsfehlern und Liegezeiten, die den administrativen Aufwand spürbar erhöhten und Skontozahlungen gefährdeten. Um Abhilfe zu schaffen, hat Abeking & Rasmussen gemeinsam mit ams, IBS ITsolutions und Procad eine Archivlösung aufgebaut, die sich in das Auftragsmanagementsystem ams.erp einbettet. Nach Einführung der neuen Lösung sank der Rechnungsdurchlauf von durchschnittlich sieben auf zwei Tage. Erfassungsfehler gehören der Vergangenheit an. Zudem haben die Projektverantwortlichen maximale Transparenz gewonnen, da sich sämtliche Rechnungen bei entsprechendem Zugriffsrecht jederzeit einsehen lassen.

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Mobile Zeitwirtschaft
Dass Maschinen- und Anlagenbauer von einer mobilen IT-Unterstützung profitieren können, stellte Karsten Schmidt von Husen Stahlbau dar. Der auf die Errichtung von Stahlhallen spezialisierte Einzelfertiger aus dem Emsland stattete seine Montageteams mit Barcode-Scannern von Datalogic aus, mit denen sie ihre aktuellen Lade- und Montagezeiten aus vorbereiteten Berichten einlesen und per Mobilfunk an das Auftragsmanagementsystem ams.erp übermitteln. Ohne Zeitverzug erhalten die Projektmanager jetzt einen umfassenden Einblick in den Fortgang der laufenden Bauvorhaben. Sie erkennen umgehend, inwiefern ihre Budgets und die mit dem Kunden vereinbarten Fertigstellungstermine weiterhin Bestand haben. Die mobile Erfassung trat an die Stelle einer papiergebundenen Lösung, die mit erheblichen manuellen Aufwänden und einer hohen Fehleranfälligkeit in der Auftragszuordnung einhergegangen war.

Internationales Finanz- und Rechnungswesen
In einem weiteren viel beachteten Vortrag erläuterte Michael Schramm, kaufmännischer Leiter der M&C TechGroup, wie sich die Finanzdaten unterschiedlicher Landesgesellschaften in einem durchgängigen Finanz- und Rechnungswesen zusammenführen lassen. Zu diesem Zweck hat der in Ratingen ansässige Spezialist für Gasanalysentechnik ams.finance world eingeführt. Während die französische Landesgesellschaft von M&C bereits mit dem in ams.erp integrierten System arbeitet, erfolgt der Echtstart in den USA im Dezember und daran anschließend in China. Die internationale Finanzbuchhaltung erlaubt es den Tochterunternehmen, Transaktionen nach dem jeweils gültigen Landesrecht zu buchen. Gleichzeitig ist die Zentrale in der Lage, die Zahlen nach länderübergreifenden Regeln auszuwerten. lg

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