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Am Pulsschlag der Werkstoff-Trends

Zum zweiten Mal findet am 22. und 23. September 2009 die Fachkonferenz »Werkstoffkompetenz in NRW« statt. Veranstalter ist die interdisziplinär aufgestellte Netzwerk-Plattform Werkstoffkompetenz. Mit 16 Vorträgen und vier Schwerpunkten richtet sich die Konferenz vor allem an Entwicklungsingenieure, Konstrukteure und Produktdesigner. Leitmotive sind stets die technische Machbarkeit und wirtschaftliche Realisierbarkeit. Wenn es um fertigungsorientierte und konkrete Antworten auf Werkstoff-Fragen geht, dann dürfte die unabhängige Netzwerk-Initiative Werkstoffkompetenz hierzulande inzwischen zu den ersten Adressen für Entwickler und Konstrukteure gehören. Getragen wird die breit aufgestellte Kompetenz-Plattform von sechs namhaften Firmen und Instituten aus verschiedenen Materialwelten. Ziel der Initiative ist es, der Industrie möglichst direkt verwertbare Problemlösungen anzubieten, die sich wirtschaftlich realisieren lassen. Diesem Leitmotiv folgt auch das Vortragsprogramm der Fachkonferenz. Die thematischen Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Innovative Werkstoff-Konzepte, Bionik und Leichtbau, Werkstoffsimulation und -auswahl sowie Werkstoffe und Oberflächentechnik. In 16 Vorträgen referieren Repräsentanten entwickelnder und anwendender Unternehmen über Kunststoff-Innovationen für Automobilbau und Luftfahrt, die Materialansprüche der Medizintechnik, keramische Leichtbau-Strukturen oder aktuelle Aluminium-Trends. Wie sich eine systematische Werkstoffwahl auf den Markterfolg neuer Produkte auswirkt wird ebenso behandelt wie der Einfluss der Simulationstechnik auf die Entwicklung neuer Werkstoffe. Außerdem erfahren die Teilnehmer das Neueste über polymere Oberflächen- und Dekorverfahren, das Beschichten von Spritzgieß- und Stanzwerkzeugen sowie verschleißarme Kohlenstoffschichten für Werkzeuge und Bauteile.

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Bekannte Firmen aus Industrie und Forschung haben ihre Teilnahme an der diesjährigen Fachkonferenz und der begleitenden Ausstellung bereits zugesagt: Siemens Health Care und Daimler sind ebenso vertreten wie das SGS Institut Fresenius oder Hydro Aluminium Deutschland. Auch der Simulationsspezialist Cadfem und das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik sind mit von der Partie. Die Plattform Werkstoffkompetenz grenzt sich bewusst ab von der theoretischen Unverbindlichkeit eher wissenschaftlicher Gremien. Ihre Mitglieder sehen sich vielmehr als aktive Partner derProduktentwickler und Konstrukteure. -sg-

Werkstoffzentrum Rheinbach GmbH, Rheinbach, Tel. 02226/1698-10 http://www.werkstoffzentrum.de

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