Märkte + Unternehmen

Altair ProductDesign unterstützt Xerox

Vor der Markteinführung der ColorQube-9200-Serie der Xerox Corporation wurde die hohe Druckqualität der Geräte durch detaillierte Computer-Simulationen bestimmt. Durchgeführt wurde diese Simulationen von Altair ProductDesign Inc., einem weltweit agierenden Entwicklungsdienstleister und hunderprozentigen Tochter von Altair Engineering Inc.

Der Einsatz der Solid-Ink-Technologie von Xerox verringert bei der ColorQube-Serie, der Hochleistungs-Multifunktionsdrucker, den Umwelteinfluss und reduziert die Farbdruckkosten. Die kartuschefreien Tinten-Sticks erzeugen 90 % weniger Abfall an Verbrauchsmaterialien und ermöglichen eine Preisbildung, die im Vergleich mit traditionellen Farblaserdruckern die Farbdruckkosten um bis zu 62 Prozent senkt, ohne dabei Kompromisse bei der Druckqualität einzugehen.

Xerox zog während der Geräteentwicklung Altair ProductDesign für die virtuelle Simulationen des Druckerbetriebs hinzu. Das Ziel war es festzustellen, wie alltägliche Erschütterungen, Türschlagen und andere Störeinflüsse, die auf Drucker während der Benutzung einwirken, die Druckqualität beeinflussen.

Die Berater von Altair ProductDesign nutzten CAE-Methoden und die Software-Plattform HyperWorks von Altair, um die Vibrationskontrolle der ColorQube-Produktlinie auf Pixelebene sicherzustellen. Diese Analysen gehörten zu den komplexesten Computersimulationen, die Xerox bis zum heutigen Tage in der Entwicklung seiner Produkte genutzt hat.

Anzeige

"Altair hat uns dabei geholfen unseren Strukturaufbau besser zu verstehen", sagte Xerox Senior Systems Analyst John Wright. "Innerhalb des Gerätes sind die Druckköpfe, Trommeln und der Papiertransport Vibrationen ausgesetzt. Altair wurde beauftragt den Vibrationseinfluss und andere Störfaktoren während des entscheidenden Prozesses des Tintenstrahlauftrages auf die Trommel zu bestimmen."

Xerox führte physikalische Tests der einzelnen Subsysteme und Komplettsysteme der Drucker durch und lieferte Altair die nötigen Daten, um einen realitätsnahen Abgleich des analytischen Modells und des physikalischen Prototyps sicherzustellen. Diese Informationen gaben dem Xerox Entwicklungsteam die notwendige Sicherheit, die Designentwicklung mit dem analytischen Modell und dem neuen Designansatz voranzutreiben. Altair entwickelte ein FE-Modell des Gesamtsystems, das aus über 500.000 Elementen bestand und führte detaillierte Analysen der über 100 miteinander verbundenen Druckerkomponenten durch.

Altairs simulationsgetriebener Designansatz half Xerox die Produktentwicklungskosten zu senken und auf Vibrationsdämpfer zu verzichten. Die Dämpfer wären mit höheren Kosten verbunden gewesen und hätten den Bauraum und den Strukturaufbau verkompliziert. Die Analyse zeigte, dass diese Isolatoren nicht notwendig sind. Darüber hinaus ermöglichte das Simulationsmodell zahlreiche Designszenarien gleichzeitig zu beurteilen und ihren relativen Einfluss auf die Gesamtsystemleistung zu untersuchen, um den Entwurfsprozess verlässlich weiterzuführen.

"Mit den CAE-Methoden und Prozessen, die Altair in das Projekt eingebracht hat, kann die Produktentwicklungszeit um mindestens 50 Prozent verkürzt werden, verglichen mit Tests von physikalischen Prototypen, die von Grund auf neu erstellt werden müssen", sagte Regu Ramoo, Director of Engineering bei Altair ProductDesign. "In enger Zusammenarbeit mit den Produkt- und Engineering-Spezialisten von Xerox lieferte unser simulationsgetriebener Designansatz aussagekräftige und aufschlussreiche Designrichtungen, die Xerox dabei halfen erfolgreich ihren Produktionszeitplan umzusetzen." -fr-

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige