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Alpha Ventus: Deutschlands erster Offshore-Windpark wird feierlich eröffnet

Gemeinsam eröffnen heute Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und die Vorstandsvorsitzenden von EWE, Dr. Werner Brinker, E.ON, Dr. Wulf Bernotat sowie Vattenfall Europe, Tuomo Hatakka, im Rahmen einer Festveranstaltung in Norddeich Deutschlands ersten Offshore Windpark. Alpha ventus ist der erste Hochsee-Windpark seiner Art in deutschen Hoheitsgewässern. Er markiert den Beginn einer neuen Ära der umweltfreundlichen Stromgewinnung in Deutschland - fernab der Küsten in der offenen See, in großen Wassertiefen und unter Einsatz modernster Technik. Gebaut wurde alpha ventus 45 Kilometer vor der Küste der Insel Borkum von einem gemeinsamen Konsortium der Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall Europe, die hierfür die Investitionssumme in Höhe von 250 Millionen Euro aufgewendet haben. Neben der reinen Stromgewinnung dient aApha Ventus auch als Testfeld für Forschungsprojekte in Sachen Naturschutz, die vom Bundesumweltministerium gefördert werden. Der Windpark wird zudem wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf den Einsatz und die weitere Entwicklung der Offshore-Windenergie liefern.
Anlässlich der offiziellen Eröffnung von alpha ventus sagt Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen: "Die Nutzung der Windenergie wird die zentrale Rolle im Energiemix der Zukunft spielen. Offshore-Windparks sind dabei eine entscheidende Größe. Unser Ziel ist eine installierte Offshore-Leistung von 25.000 MW bis zum Jahr 2030. Alpha Ventus ist der Anfang, ist die Pionierarbeit, die uns das Tor ins Zeitalter der Erneuerbaren weit öffnet. Investoren, Anlagenhersteller und Netzbetreiber sind mit diesem Testfeld ein hohes Risiko eingegangen. Das nicht nachlassende Engagement, die Beharrlichkeit und Kreativität haben sich gelohnt: Die beim Bau von aApha Ventus gesammelten Erfahrungen werden allen künftigen Offshore-Windparks zugute kommen."
Bereits jetzt zeigt sich, dass Alpha Ventus unmittelbaren Einfluss auf Folgeprojekte von EWE, E.ON und Vattenfall hat. Dr. Werner Brinker, Vorsitzender des Vorstandes der EWE AG, erklärt hierzu: "Heute krönen wir mit der Inbetriebnahme ein beispielgebendes Pionierprojekt. Damit geben wir den Startschuss für die Nutzung der Meereswindenergie in der deutschen Nordsee. Die Offshore-Technologie ist ein Zukunftsthema mit großem Innovations- und Wachstumspotenzial und bietet große Chancen. Wir wollen an dieser Entwicklung teilhaben und treiben sie deshalb aktiv voran - mit Referenzprojekten wie alpha ventus und mit Investitionen in weiterführende Offshore-Windparks, wie z. B. in den Bau von Riffgat 15 Kilometer vor
Borkum".
Dr. Wulf Bernotat, Vorstandsvorsitzender der E.ON AG, erklärt: "Alpha Ventus ist ein großer Schritt für den Ausbau der Windkraft auf dem Meer. Mit diesem Pionierprojekt haben wir bei E.ON unsere große Offshore-Erfahrung mit küstennahen Windparks um echtes Hochsee-Knowhow erweitert, sodass wir jetzt weitere küstenferne Tiefwasserprojekte wie in der deutschen Nord- und Ostsee angehen können."
Tuomo Hatakka, Vorstandsvorsitzender der Vattenfall Europe AG: "Dies ist ein guter Tag für die Offshore-Windenergie in Deutschland. Unsere Unternehmen haben großen Teamgeist gezeigt und mit alpha ventus nachgewiesen, dass die Nutzung der Offshore-Windenergie auch unter den schwierigen natürlichen Rahmenbedingungen in Deutschland machbar ist. Vattenfall zählt bereits heute zu den weltweit führenden Unternehmen im Offshore-Windbereich. Die Stromerzeugung aus Wind ist für Vattenfall ein wesentlicher Baustein unserer Strategie ¿ Making Electricity Clean', mit der wir unsere Stromerzeugung bis 2050 klimaneutral gestalten."

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