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Algor bietet breites Spektrum an Simulationen

Zu dem Spektrum an Simulationsfunktionen der Algor-Software zählen statische Belastungen mit linearen und nichtlinearen Materialmodellen, Mechanical-Event-Simulation (MES) für nichtlineare Mehrkörperdynamik mit großräumigen Bewegungen, starke Deformationen und hohe Belastungen beim Kontakt mehrerer Körper, lineare Dynamik, Ermüdung.

Außerdem wird die Strömungsanalyse (CFD – Computational Fluid Dynamics) einschließlich stationärer und instationärer Wärmeübertragung, stationäre und instationäre Flüssigkeitsströmung und Masseübertragung unterstützt. Elektrostatik und Multiphysik sind ebenfalls Anwendungsfelder der Algor-Software. Sämtliche Analysefunktionen lassen sich aufgrund der anwenderfreundlichen Benutzerschnittstelle FEMpro einfach handhaben. Eine gute Integration in die verschiedensten CAD-Umgebungen erlauben auch den Einsatz durch Konstrukteure. Der modulare Aufbau der Algor-Software erleichtert einen kostengünstigen Einstieg auf dem gewünschten Niveau. Algor bietet eine konsequente Programmbedienung von einfachen Berechnungen bis hin zu High-End-Anwendungen. Beispielsweise werden Kräfte und Einspannungen für die nächste Variante bewahrt, auch wenn sich die Geometrie ändert.

Schnelle Solver ermöglichen die Berechnung sehr exakter Modelle mit rund einer Millionen Knoten in nur wenigen Minuten, und das auf einem handelsüblichen PC. »Diese Berechnung erfolgt jedoch mit wesentlich höherer Genauigkeit, da Quaderelemente mit viereckigen Flächen in der automatischen Vernetzung erzeugt werden, anstelle der gängigen, aber wesentlich ungenaueren Tetraeder; das ist einzigartig im Markt«, erläutert Mathias C. Landgraf, Geschäftsführer von Speedy Engineering, dem deutschen Distributor der Algor-Software. Algor unterstützt alle Basiselementtypen von 1D-Stab und -Balken über 2D-Schalenelemente bis zu 3D-Volumenelemente und 2D-axialsymmetrischen Modellen, wobei sowohl Elementtypen als auch Berechnungsarten kombiniert werden können. »Im nichtlinearen Bereich ist Algor das am einfachsten zu bedienende Programm mit einer sehr umfangreichen Palette an Berechnungen«, ist sich Mathias C. Landgraf sicher.

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Einfach zu bedienende FEM-Lösung

»Dazu gehören mehr als 35 Materialmodelle, angefangen von einfachen linearen oder elastisch/plastischen Kurvenmodellen mit Hysterese über komplexe Elastomere bis hin zu geologischen und statistischen Modellen. Damit ist jedes in der Entwicklung vorkommende Material darstellbar, unter anderem auch das sprunghafte Verhalten von Memory-Metall.« Zukünftig sollen immer mehr physikalische Effekte automatisch in die Berechnung einfließen, so dass immer weniger Annahmen über ein Ereignis getroffen werden müssen. Als Beispiel dafür nennt Mathias C. Landgraf so genannte Falltests. Früher wurde bei diesen Anwendungen vorher ausgerechnet, wie groß die Kraft beim Auftreffen sein könnte. Heute lässt man den Schrank einfach in die Mechanical-Event-Simulation (MES) fallen und erhält die Kraft als Ergebnis der Berechnung, so dass entsprechende potenzielle Fehlermöglichkeiten ausgeschlossen werden.

Abschließend betont Mathias C. Landgraf im Gespräch mit dem CAD-CAM Report, dass die FEM-Anwendung ein Handwerk ist, das erlernt werden muss. Allein der Einsatz eines FEM-Programms sichert nicht die Erreichung der geforderten Ziele, denn der Anwender muss wissen, was er tun darf und was nicht. Speedy Engineeering unterstützt Endkunden und CAD-Händler in deutschsprachigen Raum seit zwanzig Jahren mit den Algor-Programmen sowie Dienstleistungen rund um den FEM-Einsatz. »Wir stellen dem Projektingenieur oder dem Einsteiger Erfahrungen aus über 1.500 Industrieprojekten zur Verfügung und sichern so einen erfolgreichen, effizienten Einsatz mit der notwendigen Sicherheit. -fr-

Speedy Engineeering, Immenstaad Tel. 0 75 45/94 29 3 - 0, http://www.algor.de http://www.speedyengineering.com

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