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ACTech investiert in Fräs-Dreh-Technologie

Die ACTech GmbH, ein führender Entwickler und Hersteller von Gussteilprototypen mit Hauptsitz in Freiberg/Sachsen, hat seinen Maschinenpark erweitert. Mit der Investition in zwei weitere modernste 5-Achs-Bearbeitungszentren reagiert der Rapid Prototyping-Spezialist auf ein kontinuierlich wachsendes Auftragsvolumen und eine immer größere Nachfrage nach sofort einbaufähigen Komponenten in Serienqualität. Ab sofort kann das Unternehmen für die mechanische Bearbeitung von Prototypenkomponenten, zusätzlich zu den schon vorhandenen 13 CNC-Bearbeitungszentren, auch auf die Leistung und Präzision einer 5-Achs-FD-Maschine von DMG (DMU 160 FD) und einer 5-Achs-Fräsmaschine von Hermle (C42) zurückgreifen. "Allein im Bereich der Automobilentwicklung haben wir 2011 einen Auftragszuwachs von 20 Prozent verzeichnet", erläutert Uwe Legler, Prokurist und Leiter der Abteilung Mechanische Bearbeitung bei der ACTech, "da war die Investition ein logischer Schritt im Interesse unserer Kunden." Auch Prototypen für den Maschinen- und Anlagenbau und für die Energietechnik werden auf den neuen CNC-Maschinen gefertigt.

Die jüngste Investition bildet den vorläufigen Abschluss eines umfassenden Programms, mit dem sich das Unternehmen für die Marktanforderungen der kommenden Jahre gerüstet hat. Auch die forcierte Suche der Automobilbranche nach innovativen energie- und abgaseffizienten Antriebssystemen trägt wesentlich zur gestiegenen Nachfrage bei. Im Jahr 2010 hatte die ACTech darum bereits eine weitere 1350 qm große Fertigungshalle in Betrieb genommen und in eine Fräs-Dreh-Anlage CTX 2000 von DMG investiert. Der Rapid Prototyping-Spezialist hat seine Kapazitätssteigerung mit einer Verbreiterung des Angebots verbunden: die ACTech kann jetzt auch Großteile fertigen. "Mit der Kombination von Fräs- und Drehtechnologie haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht", erklärt Uwe Legler. "Darum haben wir uns jetzt für eine Anlage von DMG entschieden, mit der wir auch Großteile von bis zu 1500 cm Kantenlänge und 2000 kg Masse präzise bearbeiten können." Bei Bedarf können die Großteile jetzt in einer Anlage gefräst und anschließend gedreht werden, was die Bearbeitungszeiten deutlich verkürzt und Kosten reduziert.

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Eigens für die besagte DMU 160 FD hat der Hersteller einen speziellen Werkzeugwechsler entwickelt, der Platz für 240 Werkzeuge in HSK 100 Aufnahmen bietet. Zudem werden die Bauteile für kürzere Rüstzeiten außerhalb des Bearbeitungszentrums auf Wechseltischen montiert und unter Nutzung der CAD-Datensätze optisch eingemessen. Mit der anderen neuen Fräsmaschine, der hochpräzisen Hermle C42 mit 120 Werkzeugplätzen, befriedigt die ACTech speziell die gestiegenen Anforderungen bei Motorenprototypen, denn die Fräsmaschine arbeitet im Hochgenauigkeitsbereich. Ein sogenanntes Genauigkeitspaket, das beständig für extrem niedrige Toleranzen beim Zusammenspiel aller fünf Achsen sorgt, verbessert die Präzision noch weiter. lg

 

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