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30 Jahre Oxaion: Vom Start-up zum Generalisten

Der Softwarehersteller Oxaion feiert im November sein 30-jähriges Jubiläum. Im Jahr 1978 wurde das Unternehmen als Command AG gegründet und erhielt bereits zu Beginn der 80er Jahre den ersten Großauftrag. Ende dieses Jahrzehnts wurde die Entwicklung auf IBM/36 eingestellt und auf die AS/400 (Vorläufer von iSeries und System i) ausgerichtet. Eine richtige Entscheidung, denn IBM erwarb die Nichtexklusivrechte an Frida 3.0 und konstruierte daraus mit Hilfe des Softwareunternehmens eine ERP-Lösung für die neue Hardwareplattform AS/400.

Die Vorstandmitglieder Gerhard Kunkel, Dieter Eisele und Uwe Kutschenreiter. (Bild: oxaion)

Von da an ging es schnell aufwärts: Aus Frida 3.0 wurde 5.0; parallel dazu entwickelte man im IBM-Auftrag für MAS 90. Auch die Zahl der Mitarbeiter verfünffachte sich von 1990 bis 1998. 2002 wurde Frida zu oxaion business solution und drei Jahre später wurde der Produktname zum Firmennamen.

Auch in Zukunft ist mit weiteren Innovationen des Softwareunternehmens zu rechnen: Anfang dieses Jahres brachten die Ettlinger die plattformunabhängige Software oxaion open auf den Markt und betraten damit erstmals den freien ERP-Markt. Auch dieser Schritt ist von strategischer Bedeutung. Das Unternehmen bewegt sich damit weg von der Key-Player-Position in einem Nischenmarkt hin zu einem Generalisten. -mi-

Oxaion, Ettlingen Tel. 0 72 43/ 59 06 77 7, http://www.oxaion.de

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