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Weiss Kunststoffverarbeitung wird 70

Neues zu Automation und TurnkeyErfolgreiche Technologie-Tage bei Arburg

Arburg  Allrounder 1120 H

Über 6.700 Gäste aus aus 53 Nationen informierten sich vom 15. bis 18. März auf den Technologie-Tagen bei Arburg über neueste Trends beim Spritzgießen und in der additiven Fertigung. Präsentiert wurden mehr als 50 Exponate in Aktion, die Effizienz-Arena mit dem Thema „Industrie 4.0 pragmatisch“, Turnkey-Spritzgießlösungen, das neue Arburg Prototyping Center für die additive Fertigung mit dem Freeformer sowie ein spezieller Servicebereich.

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JubiläumWeiss Kunststoffverarbeitung wird 70

Weiss Kunststoffverarbeitung feiert am 1. Juli 2016 sein 70. Firmenjubiläum. Das Unternehmen zählt heute 275 Mitarbeiter an zwei Standorten - Illertissen und Györ/ Ungarn - und fertigt hochwertige Kunststoff-Spritzgussteile, u.a. für die Automobilindustrie und den Maschinenbau. Ein Rückblick.

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Weiss Kunststoffverarbeitung

Von der Drahtverarbeitung über das Kunstharzpressen bis zur Entwicklung und Fertigung von Landmaschinen wie Heubelüftungsanlagen: Das ist, kurz gefasst, die Geschichte der heutigen Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG in den ersten zwanzig Jahren von 1946 bis in die 1960er Jahre.

Weiss Kunststoffverarbeitung

1963 erschlossen die Firmengründer Benno und Franz Weiss den Formenbau für Press- und Spritzwerkzeuge als neues Geschäftsfeld und erweiterten die Fertigungstiefe ihrer Kunstharzpresserei. Damit hatte das Unternehmen das Tätigkeitsfeld gefunden, in dem es bis heute erfolgreich tätig ist: den Kunststoffspritzguss.

Weiss Kunststoffverarbeitung, Luftbild aus dem Jahr 1972

1966 nahm Weiss die erste vollautomatische Spritzgießmaschine in Betrieb: eine V 17 aus dem Ankerwerk Gebr. Goller in Nürnberg. Schon 1969 wurde für die schnell wachsende Kunststoffverarbeitungs-Sparte eine eigene Halle gebaut und die Investitionen in neue Maschinen und Technologien konzentrierten sich auf den Spritzguss sowie die vor- und nachgelagerten Prozesse.

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Bruno, Dietmar und Jürgen Weiß

1984 – inzwischen war mit Bruno und Dietmar Weiss die zweite Inhabergeneration ins Unternehmen eingetreten – stellte Weiss die Maschinenbau-Aktivitäten vollständig ein und trieb den Ausbau der Kunststoffverarbeitung um so intensiver voran. 2004 wurde erstmals die Umsatzgrenze von 20 Mio. € überschritten und 2007 nahm WEISS einen zweiten Standort in Györ/ Ungarn in Betrieb, der bis 2011 so stark gewachsen war, dass dort ein neues Werk gebaut und 2013 schon wieder erweitert wurde.

Weiss Standort Ungarn

Heute präsentiert sich Weiss als modernes Unternehmen der Kunststoffverarbeitung mit 275 Mitarbeitern und 94 Spritzgießmaschinen an beiden Standorten sowie mit eigenem Werkzeugbau und umfangreichen Möglichkeiten der Weiterverarbeitung und Montage. Das Unternehmen verarbeitet anspruchsvolle technische Kunststoffe wie PA, PPS, PEEK und GFK und befindet sich aktuell in einer Transformationsphase.

Sensorgehäuse für Reifendrucksensorik

Jürgen Weiss, Geschäftsführer in der dritten Generation: „Aus der Automobilindustrie erhalten wir zunehmend nicht nur Aufträge für die Produktion einzelner Kunststoff-Bauteile und -Baugruppen, sondern Vergabepakete aus kompletten ´Car sets´, die aus bis zu einhundert verschiedenen Bauteilen für das Interieur oder den Motorraum einer Modellbaureihe bestehen.“

Diese Aufträge vergeben die Fahrzeughersteller direkt. Damit rückt Weiss zum „Tier One“ auf – und ist auf die neuen Aufgaben bestens vorbereitet. In den ersten Monaten des Jubiläumsjahrs wurde bereits eine sechsstellige Summe in Softwarepakete für die Simulation und Planung sowie in neue Anlagen zur Inline-Prüfung von Bauteilen investiert. Parallel laufen die Vorbereitungen für eine nochmalige Erweiterung der Hallen und Kapazitäten in Györ. kf

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