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Neues zu Automation und TurnkeyErfolgreiche Technologie-Tage bei Arburg

Arburg  Allrounder 1120 H

Über 6.700 Gäste aus aus 53 Nationen informierten sich vom 15. bis 18. März auf den Technologie-Tagen bei Arburg über neueste Trends beim Spritzgießen und in der additiven Fertigung. Präsentiert wurden mehr als 50 Exponate in Aktion, die Effizienz-Arena mit dem Thema „Industrie 4.0 pragmatisch“, Turnkey-Spritzgießlösungen, das neue Arburg Prototyping Center für die additive Fertigung mit dem Freeformer sowie ein spezieller Servicebereich.

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Wasserstrahl-SchneidanlagenDas Schneiden mit Wasser

reißt heute niemanden mehr vom Hocker. Das geht – man weiß es. Auch für Metall, Glas und Stein – ja, sicher, das hat man gelesen oder auf Messen gesehen. Seit vier Jahrzehnten also eine eingeführte Technologie. Da wundert es niemanden, wenn die ganz großen Entwicklungssprünge schon durch sind. Heute geht es um Details. Da ist zum Beispiel die Geschichte mit dem Winkelfehler.

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Bei hohen Trenngeschwindigkeiten erzeugen konventionelle Wasserstrahlanlagen einen deutlichen Winkelfehler an der Schnittkante, auch als Konizität bekannt. Dieser unerwünschte Nebeneffekt entsteht durch eine Verringerung der Strahlintensität während des Schneideprozesses. Führende Wissenschaftler entwickelten daher ein ausgeklügeltes Verfahren, um die Winkelgenauigkeit zu erhöhen – das System „Dynamic Waterjet“. Ausgestattet mit einer Active Tolerance Control wird bei diesem System der Schneidekopf dreidimensional bewegt. Die intelligente Software-Plattform kennt den Neigungswinkel, die optimale Schnittgeschwindigkeit und die notwendige Drehbewegung für alle Punkte entlang des Schnittweges. Als offenes System erlaubt die Software das Verwenden von CAD-Dateien oder die direkte Erstellung und Ausgabe von Zeichnungen.

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Das neue System fährt die Konturen ab, wobei der Neigungswinkel ständig, den Anforderungen entsprechend, verändert wird. Durch das Schrägstellen des Schneidekopfes kann mit einem wesentlich höheren Vorschub geschnitten werden. Selbst bei dicken Materialien werden unter entsprechenden Bedingungen Toleranzen von ±0,04 Millimetern erreicht. Im direkten Vergleich mit der Drahterosion überzeugt diese Technik, je nach Teilegeometrie und Material, mit um bis zu 50 Prozent geringeren Herstellkosten.dc

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