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Neues zu Automation und TurnkeyErfolgreiche Technologie-Tage bei Arburg

Arburg  Allrounder 1120 H

Über 6.700 Gäste aus aus 53 Nationen informierten sich vom 15. bis 18. März auf den Technologie-Tagen bei Arburg über neueste Trends beim Spritzgießen und in der additiven Fertigung. Präsentiert wurden mehr als 50 Exponate in Aktion, die Effizienz-Arena mit dem Thema „Industrie 4.0 pragmatisch“, Turnkey-Spritzgießlösungen, das neue Arburg Prototyping Center für die additive Fertigung mit dem Freeformer sowie ein spezieller Servicebereich.

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Space Puzzle MoldingSpace Puzzle Molding

Das Entstehen von Unikaten und Prototypen in geringer Stückzahl, Kleinserien oder Kleinauflagen lässt sich in der hauseigenen Kunststoff-Spritzerei ,,Protoform", Konrad Hofmann, in der praktischen Anwendung beobachten: Dort ist das patentierte ,,Space Puzzle Molding"-Verfahren im Produktionseinsatz. In der eigenen Spritzerei werden auf Spritzgießmaschinen von Arburg, Demag, Klöckner-Ferromatik und Windsor Kunststoffteile in Einzelfertigung, weitgehend manuell produziert – seit neuestem sogar in Serien bis zu 3.000 Stück.

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Kunststoffverarbeitung: Space Puzzle Molding

Als Formwerkzeuge werden bei Hofmann die zusammengesetzten ,,Space Puzzle Molding" (SPM)-Formwerkzeuge aus der hauseigenen Formen-Fertigung eingesetzt. Sie werden per Hebekran mit Haltegabel in ganz ,,normale" Spritzgießmaschinen eingewechselt, in einem Rahmen fixiert und angespritzt. Nach dem Spritzgießvorgang und dem Öffnen der Spritzgießmaschine wird in jedem Fall das komplette Formwerkzeug gelöst und auf einem speziellen Arbeitstisch mit Haltevorrichtung, direkt neben der Spritzgießmaschine ganz oder teilweise demontiert, um das Kunststoffteil zu entformen. Ein manueller Vorgang, der aber weitgehend rationalisiert ist.

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Bis hin zu einem Schließdruck von 6500 Kilonewton der größten Demag-Spritzgießmaschine reichen die Zuhaltekräfte, mit denen gearbeitet wird. Damit ist die Produktion von Kunststoffteilen bis zu einer maximalen Größe von 800 × 400 Millimetern und 2200 Gramm Gewicht möglich. Meist werden dabei Kunststoffmaterialien wie PC-ABS (Polycarbonat-ABS), aber auch PEEK und PPA (Polypropylen-adipat), vor allem aber Polyamid (PA), PBT (Polyester) und auch PPS (Polyphenylensulfid) verwendet, auch mit Füllstoffen verstärkt.

Das im fränkischen Fürth für die Kunststoffteile-Produktion exklusiv genutzte, patentierte ,,Space Puzzle Molding" (SPM) ist ein Produktionsverfahren, das bisher Unikate, wenige Einzelstücke oder kleine Auflagen bis zu 500 Stück geliefert hat. Diese Stückzahlen reichen da aus, wo keine Großserien verlangt werden. Beispielsweise in der Medizintechnik, in Kleinserien für Apparate wie Computer-Tomographen und ähnliche Geräte.

Jetzt aber stößt das Verfahren auch in die Serienproduktion vor und ist ,,serienreif" geworden: Im Fall eines Auftrags für die US-Firma Pitney Bowes wurden mit einem großformatigen ,,Space Puzzle Molding"-Formwerkzeug 3000 Exemplare eines Kunststoff-Gehäuseeinsatzes für ein Frankier- und Papiersortiergerät produziert – und eine Liefer-Lücke wegen Ausfall eines Serienwerkzeugs überbrückt.sh

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