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Neues zu Automation und TurnkeyErfolgreiche Technologie-Tage bei Arburg

Arburg  Allrounder 1120 H

Über 6.700 Gäste aus aus 53 Nationen informierten sich vom 15. bis 18. März auf den Technologie-Tagen bei Arburg über neueste Trends beim Spritzgießen und in der additiven Fertigung. Präsentiert wurden mehr als 50 Exponate in Aktion, die Effizienz-Arena mit dem Thema „Industrie 4.0 pragmatisch“, Turnkey-Spritzgießlösungen, das neue Arburg Prototyping Center für die additive Fertigung mit dem Freeformer sowie ein spezieller Servicebereich.

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Elektrische SpritzgießmaschinenElektrisch und integriert

Elektrische Spritzgießmaschinen sind auf dem Vormarsch – auch hierzulande. Wer als Maschinenbauer allerdings auf dem deutschen Markt bestehen will, der muss heute energieeffiziente, integrierte und hoch automatisierte Komplettlösungen anbieten. Einen Standard gesetzt hat hier Krauss Maffei mit seiner Baureihe AX.

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Elektrische Spritzgießmaschinen: Elektrisch  und integriert

Eine bis zu 60 Prozent höhere Energieeffizienz und satte 25 Prozent weniger Platzbedarf für eine vollautomatisierte und komplett eingehauste Produktionszelle – das war ein Paukenschlag auf der Fakuma 2008. Mit der im vergangenen Jahr erstmals präsentierten Spritzgießmaschinen-Baureihe AX hat es Krauss Maffei geschafft, die Betriebskosten für Standardanwendungen deutlich runter zu fahren. Die Baureihe ergänzt das Angebot des Herstellers an maßgeschneiderten Lösungen mit elektrischen Standard-Maschinen und rundet sein Produktportfolio im unteren Preissegment ab.

Auch auf der diesjährigen Fakuma dürften die Maschinen der AX-Serie wieder zu den Publikumsmagneten gehören. Zumal das Interesse an elektrischen Spritzgießmaschinen in Deutschland relativ groß ist. Und da der Hersteller eigenen Angaben zufolge die Lebenszykluskosten der Anlage zusätzlich durch niedrige Anschaffungskosten und kurze Umrüstzeiten gesenkt hat, ist diese Baureihe selbst unter den derzeit widrigen Konjunkturverhältnissen auf jeden Fall ein genaueres Hinschauen wert.

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Die voll elektrische Spritzgießmaschine im Schließkraftbereich von 500 bis 3500 kN kombiniert die bewährte Kniehebel-Mechanik mit einer hohen Bedienerfreundlichkeit. Ausgeführt als komplette Produktionszelle mit integriertem Linearroboter reduziert die schlanke Maschine den Platzbedarf inklusive Sicherheitseinhausung erheblich. Die Steuerung (MC5) koordiniert sämtliche Maschinenfunktionen und die Automatisierung über den Echtzeit-Ethernet-Bus Varan. Damit wird die Bedienung sowie die umfassende Diagnose aller Maschinenfunktionen vereinfacht und die Sicherheit für Bediener und Maschine erhöht. Auf der letzten Fakuma wurde demonstriert, wie eine AX 100-380 in Kombination mit dem Robotermodell LRX 50 Steckerleisten für die Automobilelektrik produziert. Auf der diesjährigen Fakuma zeigt Krauss Maffei in Halle A7 eine integrierte Produktionszelle, die aus einer voll elektrischen Spritzgießmaschine AX 180-750 und einem Linearroboter LRX 100 besteht. Die zur Herstellung technischer Formteile konzipierte Anlage fertigt Tastenträger für Elektrogeräte aus Polypropylen-GF.

Integriertes kompaktes Konzept

Hier wurde die AX-Schutzeinhausung um die Breite des Förderbands erweitert; sie dient gleichzeitig als Roboterschutzbereich. Damit kann auf eine zusätzliche Absicherung der Automation mit Schutzzaun und Schutztür verzichtet werden. Dieses integrierte, kompakte Konzept spart gegenüber vergleichbaren Systemen etwa ein Viertel der Produktionsfläche. Die Kombination aus flexibler und zuverlässiger Standardmaschine mit präzise abgestimmter Automation senkt die Energie- und damit zugleich die Fertigungskosten. Des weiteren wird auf dem Fakuma-Stand des Unternehmens zu sehen sein, wie eine Spritzgießmaschine EX 160-1000 Ultra – das ist ebenfalls eine voll elektrische Systemlösung – in einem Zweifachwerkzeug dünnwandige Schalen aus Polyproylen für den Lebensmittelbereich im In-Mould-Labeling-Verfahren fertigt. Dabei legt ein Side-Entry-Roboter (Typ SR80) die Banderole von der Bediengegenseite in das Werkzeug ein, entnimmt die fertigen Schalen und stapelt diese schließlich auf einem Band ab. Die gezeigte Maschine verfügt über eine Ultra-Einspritzeinheit, die mit sehr hohen Einspritzgeschwindigkeiten speziell für den Hochleistungsbereich ausgelegt ist. Zusammen mit dem schnellen Roboter bildet sie eine Fertigungszelle, die hohen Ansprüchen an Sauberkeit und Leistungsfähigkeit in der Verpackungs- und Medizinbranche gerecht wird.

Als Systemlieferant für energieeffiziente Spritzgieß- und Reaktionstechnik mitsamt integrierter Automationslösung hat Krauss Maffei allerlei zu bieten. Das unterstreicht auch das dritte Fakuma-Highlight des Unternehmens: Eine Produktionszelle, die im Spritzgießverfahren auf einer CX 160-750 Bauteile fertigt, die mit einem IR160 F/K Industrieroboter aus dem Werkzeug entnommen und ohne Zwischenlagerung direkt mit PUR-Dichtungsraupen in Hochdrucktechnik ausgestattet werden. Auch diese voll automatisierte Anlage kombiniert hohe Produktivität mit geringem Platzbedarf. Krauss Maffei liefert die Produktionszelle und das verfahrenstechnische Know-how komplett aus einer Hand, daher sind die einzelnen Anlagen-Komponenten Spritzgießmaschine, Industrieroboter und PUR-Dosieranlage optimal aufeinander abgestimmt. Michael Stöcker

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