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Additive ManufacturingSchaeffler und DMG Mori kooperieren in der Additiven Fertigung

Kooperationsprojekt DMG Mori und Schaeffler

In ihrem jüngsten Kooperationsprojekt entwickeln Schaeffler und DMG Mori additive Herstellungsverfahren für Wälzlagerkomponenten aus gradierten Materialien in kleinen Losgrößen mittels Laserauftragsschweißen.

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CAM-Software3D-CAM-Lösung

Eine vollständig in Solidworks integrierte 3D-CAM-Lösung stellt dieser Anbieter vor. CAMWorks ist ein zertifiziertes Partnerprodukt des Herstellers Teksoft zum 3D CAD-System Solidworks, das vielen Betrieben der spanabhebenden Fertigung alle Vorteile der modernen Mehrachsen-Bearbeitung erschließen soll: Kürzere Bearbeitungszeiten, höhere Oberflächengüte und längere Werkzeugstandzeiten nennt der Anbieter als Vorteile.

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Die aktuelle Version der Software umfasst Neuerungen und Erweiterungen in nahezu allen Funktionsbereichen. Besonders wichtig sind jedoch die Erweiterungen im Bereich Mehrachsen-Bearbeitung: Das 4/5-Achsen- Simultanfräsen eröffnet den Anwendern leistungsfähige Strategien für die Bearbeitung komplexer Automobilteile, Impeller, Turbinenschaufeln, Schneidwerkzeuge, sowie die 5-Achs- und Hinterschnittbearbeitung im Werkzeug- und Formenbau. Die 4-Achs-Simultanbearbeitung eignet sich für komplexe rotatorische Anwendungen wie Kurbelwellen oder Extrusionsschrauben.

Durch eine an die Werkzeugkontur anstellbare vierte- beziehungsweise fünfte Werkzeugachse können kürzere Fräswerkzeuge verwendet werden – was durch die höhere Steifigkeit zu höheren Vorschubgeschwindigkeiten führen soll. Mit den Hochgeschwindigkeits-Optionen der Software geht das laut Anbieter ohne Verluste an Genauigkeit, aber mit höherer Oberflächengüte und kurzen Bearbeitungszeiten. 5-Achs-Pfade führen oft zu einer günstigeren Schnitt­aufteilung mit weniger Bahnen und erhöhen die Oberflächenqualität. Durch die Optimierung des Werkzeuganstellwinkels erreicht man einen gleichmäßigen Spanabtrag und verbessert nochmals die Oberflächenqualität. Schließlich lassen sich Bauteile, die bisher mehrere Aufspannungen erforderten, nun in einer bearbeiten. Dadurch werden Haupt- und Nebenzeiten gespart und Genauigkeitsverluste durch mehrere Aufspannungen vermieden.

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Zahlreiche Verbesserungen sollen zudem die Performance im Umgang mit den großen Datenmengen aus zahlreichen Werkzeugwegen verbessern, die bei großen und komplexen 3D-Modellen anfallen: Die Dateigrößen wurden reduziert. Das Datenvolumen einer komplexen 3-Achsbearbeitung konnte etwa um 40 Prozent gesenkt werden. Der zur Anzeige der Werkzeugwege erforderliche Arbeitsspeicher wurde verringert. Insgesamt brauchen NC-Satzer­zeugung und grafische Simulation des Bearbeitungsablaufs wesentlich weniger Zeit.sg

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