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FIT AG investiert in fünf EOS M 400-4 Systeme

CAD-KonverterSpielend konvertiert

CAD-Konverter

Die Übernahme systemfremder Konstruktionsdaten bringt häufig Probleme für bearbeitende Betriebe mit sich. Mit zunehmender Komplexität der gefertigten Bauteile sind auch die Anforderungen an die Konvertierungsprogramme gestiegen.

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3D-Druck von MetallteilenFIT AG investiert in fünf EOS M 400-4 Systeme

Die FIT AG erweitert ihre Kapazitäten für den industriellen 3D-Druck und investiert in fünf EOS M 400-4 Systeme. Die Maschinen von EOS werden Teil einer Fabrik mit einer Produktionsfläche von 4.200 m², die speziell auf den industriellen 3D-Druck in Serie ausgelegt ist. Damit baut der Spezialist für Lösungen im Bereich additiver Fertigung (AM), seine Position als Auftragsfertiger im AM-Bereich weiter aus, gleichzeitig wird EOS strategischer Lieferant von FIT. Mit den EOS-Systemen sollen vor allem Produkte für die Automobilbranche, den Motorsport, die Medizintechnik sowie die Luft- und Raumfahrt hergestellt werden.

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EOS M 400-4

FIT bietet Unternehmen als Spezialzulieferer von der Herstellung von Prototypen und Sonderserien mit kurzen Lieferzeiten bis hin zu Software- und Hardware-Lösungen ein breites AM-Lösungsportfolio. Um den steigenden Kundenbedarf zu erfüllen, setzt das Unternehmen auf die 3D-Druck Lösungen von EOS, weltweit führender Technologieanbieter für den industriellen 3D-Druck von Metallen und Polymeren.

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Die erworbenen EOS M 400-4 Systeme sind mit vier Lasern für mehr Produktivität und eine ausgezeichnete Bauteilqualität ausgestattet. Gleichzeitig verfügt das System über einen besonders großen Bauraum mit 400 x 400 x 400 mm. Damit eignet sich die EOS M 400-4 für die Produktion hochwertiger Metallteile im industriellen Maßstab. FIT möchte mit den fünf Systemen die Vielfalt der bearbeitbaren Werkstoffe im eigenen Unternehmen steigern und die Fertigungskapazität insgesamt erhöhen. Ziel ist es, Prozesse zu automatisieren und damit die Zukunft der industriellen additiven Serienfertigung zu gestalten.

Aufbauend auf die eigene jahrzehntelange Expertise wurde im April 2016 entsprechend die erste speziell für additive Fertigung konzipierte Fabrik – die FIT Factory – in Betrieb genommen. Hier werden bereits Systeme von EOS eingesetzt. Bis Ende 2017 errichtet das Unternehmen auf seinem AM-Campus eine weitere AM-Fabrik, dort werden initial die fünf neuen EOS M 400-4 Systeme installiert.

Carl Fruth, Vorstandsvorsitzender der FIT AG: „Die neue Anlagengeneration von EOS überzeugte uns nicht nur in der hervorragenden Bauteilqualität, sondern vor allem auch bei den offenen Schnittstellen, die es uns erlauben, diese Anlagen nahtlos in unsere Qualitätssicherungskonzepte einzubinden – ein weiterer und deutlicher Schritt in Richtung industrielle Fertigung von additiv gefertigten Bauteilen.“ Und weiter: „Unser Bestreben ist es, unseren Kunden Bauteile auf höchstem Fertigungsniveau aus einer Hand zu liefern. Mit EOS als zuverlässigem Partner und langjährigem Lieferanten wird uns das auch künftig gelingen.“

Dr. Adrian Keppler, CEO der EOS GmbH: „Es freut mich sehr, dass wir die mehr als 20-jährige Zusammenarbeit von EOS und der FIT AG in der additiven Fertigung von Kunststoffteilen nun auch im Metallbereich fortführen. Carl Fruth von der FIT AG ist einer der erfahrensten Pioniere im Bereich Fertigung mittels 3D-Druck. Wir sind entsprechend stolz, dass er auf EOS als Partner vertraut, um seine AM-Fabriken aufzubauen. Der Kauf der fünf EOS M 400-4 Systeme zeigt, dass sich unsere Lösungen bestens für eine integrierte AM-Fertigung in großem Maßstab eignen.“ kp

Formnext, Halle 3.1, Stand G50     

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