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SchnellauftoreZu schmal budgetiert

Im Kreise der Schnelllauf-Torbauer zählt Efaflex zu den Technologieführern. Im Gespräch mit SCOPE-Redakteur Michael Stöcker sagt Geschäftsführer Christopher Seysen worauf der Anwender bei der Auswahl eines Schnelllauftors achten sollte.
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Schnellauftore: Zu schmal budgetiert

SCOPE: Was unterscheidet ein heutiges, modernes Schnelllauftor von einem – sagen wir mal – zehn Jahre alten Schnelllauftor?

Seysen: Durch gestiegene Anforderungen der Industrie an die Tore und durch die Verknappung von Rohstoffen ist es notwendig geworden, dass die modernen Schnelllauftore schneller und sicherer sein müssen. Zudem hat das Umweltbewusstsein unserer Gesellschaft erfreulicherweise in den vergangenen Jahren einen gewaltigen Sprung nach vorn gemacht. Deshalb sind bei der neuen Generation von Schnelllauftoren auch die Schalldämmung und neue Aspekte bei der Isolierung in den Vordergrund gerückt. Ich kenne da einen prima Hersteller…

SCOPE: …oh, das glauben wir Ihnen gerne ungesehen! Aber was sind Ihrer Ansicht nach die drei wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines geeigneten Schnell-lauftores für eine Produktionshalle?

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Seysen: Das Industrieschnelllauftor muss das stärkste Glied in der Materialflusskette sein. Meistens werden die Tore nur „mitangeschafft“ und deswegen schmal budgetiert. Im dadurch vorprogrammierten Störfall verhindert das dann oft den Zugriff auf die Produktion und kann somit millionenschwere Investitionen ad absurdum führen. Ein Schnelllauftor muss als Schnelllauftor konzipiert und konstruiert sein und darf nicht aus einem Sektionaltor-Baukasten stammen. Das geht auf Kosten der Zuverlässigkeit. Außerdem sollte bei Störfällen der herstellereigene Kundendienst den Service erledigen; nur das eigene Personal ist trainiert und gut genug geschult, was bei Händlern nicht möglich ist.

SCOPE: Welchen Beitrag kann ein Schnelllauftor zur Verbesserung der Energiebilanz bzw. -effizienz eines Industriegebäudes leisten?

Seysen: Das extrem schnelle Öffnen und Schließen eines Schnelllauftores verhindert Zugluft sowie Wärme- und Kälteverluste zwischen Innen- und Außenbereich. Die positive Bilanz im Hinblick auf die Energiekosten kommt sowohl dem Geldbeutel als auch der Umwelt zugute: Pro Heizperiode sparen unsere Kunden bei nur 50 Torbewegungen am Tag bis zu 4.600 Liter Heizöl und vermeiden somit während dieser Zeit eine CO2-Belastung von bis zu 13 Tonnen.

SCOPE: Woran genau erkennt der Anwender oder Betreiber ein schlechtes Schnelllauftor? Gibt es da entscheidende K.O.-Kriterien?

Seysen: Die zugesicherten Eigenschaften des Tores sind dann nicht im Prüfbuch verbrieft. Oder der Hersteller hat das Tor nicht bei der IFT Rosenheim zertifizieren lassen. Im Prüfbuch findet sich zum Beispiel dann öfter ein Vermerk „nicht zertifiziert“ oder es kommt immer einmal eine Null vor.

SCOPE: Welche Standzeit bzw. Lebensdauer muss ein Schnelllauftor Ihrer Meinung nach heute erreichen?

Seysen: Wir haben Tore bei unseren Kunden eingebaut, die bereits über eine Millionen Lastwechsel absolviert haben. Meistens werden die Tore jedoch nicht bis zu ihrer kompletten Abnutzung verwendet, sondern von Spediteuren oder Staplerfahrern ins Aus geschickt.

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