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Kühlgeräte, Lüftertechnologie„Der Verantwortung bewusst werden“

SCOPE: Umweltfreundliche Lösungen anbieten und gleichzeitig Kosten sparen – schließt sich das nicht gegenseitig aus?

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Lüftertechnologie: „Der Verantwortung   bewusst werden“

Karges: Permanente Forschung und der Einsatz von neusten Technologien wie der Nanotechnologie sowie der Electronically-Commutated-Technik bei EC-Lüftern mit Wirkungsgraden von bis zu 90 Prozent tragen zur deutlichen Effizienzsteigerung bei Kühlsystemen bei. Dies zeigt sich auch in einer der Innovationen, die Rittal jüngst zur Hannover Messe 2008 vorgestellt hat. Unter dem Namen „Cool Efficiency“ präsentierte Rittal eine neue Energy-Saver-Kühlgeräteserie und setzt damit neue Standards bei umweltfreundlichen und kosteneffizienten Klimalösungen. Neueste Kompressor- und Lüftertechnologien tragen zu sinkendem Energieverbrauch sowie zu niedrigeren Betriebskosten bei. Die Cool Efficiency-Geräte sind bis zu 30 Prozent sparsamer im Verbrauch als ihre Vorgängermodelle.

SCOPE: Wie passt eine Reduktion des CO2 - Verbrauchs in diese Überlegungen hinein?

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Karges: Die Reduktion des CO2 - Verbrauchs spielt eine immer wichtigere Rolle. Daher ist unser Ziel, bei der Entwicklung zukünftiger Klimatisierungs-Komponenten den Energieverbrauch zu senken und damit letztlich für eine Reduktion des CO2-Ausstoßes bei der Energieproduktion zu sorgen. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst - wir wollen mitgestalten und verbessern! Welche Einsparungen unsere neuen Cool Efficiency-Kühlgeräte erzielen, machen folgende Zahlen deutlich: Im Vergleich zu Standard-Kühlgeräten mit einer Kälteleistungszahl von 1,4 und einem jährlichem Stromverbrauch von 231 Euro (aktueller Strompreis 0,1148 Euro pro KWh) liegen die Energiekosten bei den Cool Efficiency-Kühlgeräten mit einer Kälteleistungszahl von 1,9 bei nur 162 Euro. Damit spielen die neuen Kühlgeräte bei der CO2 - Emission ihre Vorteile voll aus. Gegenüber 405 kg CO2 - Emission pro Jahr bei einem Standardgerät, liegt diese bei Cool Efficiency-Lösungen bei nur 121 kg CO2. Die Berechnungen stützen sich auf eine Laufzeit unter 70 Prozent Voll-Last und 30 Prozent Leerlauf sowie einer Laufzeit der Geräte von 16 Stunden pro Tag und 240 Tagen pro Jahr.

SCOPE: Inwieweit kann man Kosteneinsparungen auch auf den Bereich der thermoelektrischen Lösungen übertragen?

Karges: Enorme Einsparpotenziale, gerade im Bereich der Kühlung von Bediengehäusen, lassen sich durch den Einsatz von Peltier-Kühlgeräten erzielen. Rittal hat auf der Hannover Messe der Fachwelt den Thermoelectric Cooler vorgestellt. Die auf der Peltiertechnik basierten, leistungsstarken Kühlgeräte in Leichtbauweise mit 100 W Kühlleistung stellen derzeit die effizienteste Art der Klimatisierung von Bedien- und Kleingehäusen dar. Die Neuentwicklung verfügt über einen COP (Coefficient of Performance) von größer 1, minimales Bauvolumen und wiegt unter drei Kilogramm. Der Thermoelectric Cooler bietet bei gleicher Kühlleistung eine Effizienz, die über 100 Prozent größer ist als bei herkömmlichen Geräten der Branche. Neben den niedrigeren Anschaffungskosten lassen sich zudem über 60 Prozent Energiekosten einsparen.

SCOPE: Sie agieren am Markt mit einem „Efficiency-Label“. Was hat es damit auf sich?

Karges: Das neue Rittal „Efficieny-Label“ nach DIN EN ISO 14021 kennzeichnet alle Kühlsysteme, die einen wesentlichen Beitrag für die Umwelt leisten. Der Kunde kann damit den ökologischen Nutzen der Kühlsysteme auf einen Blick erkennen. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung unterstützte Rittal bei der Erstellung dieser umweltbezogenen Anbietererklärung.

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