Industriebeleuchtung

LED it shine - Arbeitsplätze optimal ausleuchten

Wer ein Gebäude neu plant, kommt um ein durchdachtes Lichtkonzept nicht herum. Entscheidend ist neben der Optik und der Lichtausbeute auch die Effizienz des Systems. Auch für Medwork spielte die Nachhaltigkeit bei der Erstellung seines Neubaus eine wichtige Rolle, weswegen sämtliche Beleuchtungslösungen auf LED-Technik beruhen mussten. Mit den Detailfragen, welches Licht wie und wo am besten eingesetzt wird, betraute das medizintechnische Unternehmen den Lichtexperten Waldmann.

Medwork ist ein stark expandierendes Unternehmen, das medizintechnische Instrumente für die therapeutische Endoskopie entwickelt und produziert. Mit dem Neubau im mittelfränkischen Höchstadt entstand dringend benötigter Platz für Verwaltung, Produktion, Lager und Logistik. So wurde die Fläche von 3.000 auf 8.000 Quadratmeter erweitert, auf denen sogar ein Multifunktionssportgelände Platz gefunden hat. Ob Badminton, Fußball, Volleyball oder eine 400 Meter lange Laufbahn – die Mitarbeiter haben nun zahlreiche Möglichkeiten, sich fit zu halten. „Fit für die Zukunft“ sollen jedoch nicht nur die Mitarbeiter sein, sondern auch das Gebäude in Bezug auf die energetischen Aspekte. Deshalb hat Inhaber und Geschäftsführer Gerald Fischer ein nachhaltiges Gebäudekonzept umgesetzt, das den gemeinen „green building“-Anforderungen entspricht. Ein eigenes Blockheizkraftwerk sorgt für warme Füße und deckt den Strombedarf des Unternehmens, während die Abwärme durch eine Kälteabsorbationsmaschine zur Klimatisierung der Räume genutzt wird und so für kühle Köpfe sorgt. Auch Dreifachverglasung, Wärmedämmwände und der Einsatz von LED-Technik bei der Beleuchtung machen das Gebäude besonders nachhaltig. Für die Umstellung auf LED-Leuchten waren Gerald Fischer jedoch nicht nur die Steigerung der Energieeffizienz, sondern auch der wartungsfreie Betrieb ausschlaggebend.

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Die Arbeitsplatzleuchten Tameto und Taneo ergänzen sich perfekt – auch im Reinraum. (Bilder: Waldmann)

Mit der Errichtung eines zweiten Produktionsgebäudes lag die Einführung von LED-Hallenleuchten auf der Hand. Hier überzeugte Waldmann mit seinem Lichtbandsystem Taureo. Es ist energieeffizient, wartungsarm, leicht montierbar und zudem flexibel. Dank des modularen Aufbaus können künftig veränderte Anforderungen an die Beleuchtung ohne großen Aufwand berücksichtigt werden. Mit Tageslicht- und Präsenzsensorik, die das Licht automatisch regeln, schöpft Medwork zusätzliche Energiesparpotenziale aus. Präsenzsensoren ermöglichen es, wenig genutzte Bereiche, wie etwa Ankleide oder Sanitärbereiche, nicht ständig komplett auszuleuchten. Wo die Beleuchtung zudem über Tageslichtsensoren gesteuert wird, ergänzt sie durch Fenster einfallendes Tageslicht in der aktuell erforderlichen Lichtmenge.

Lichtanalyse

Waldmann erstellte eine genaue Analyse der Anforderungen, die unter anderem die Maße der zu beleuchtenden Räume, wie die Höhe, den Tageslichteinfall, die Ausstattung und die dort zu verrichtenden Tätigkeiten berücksichtigt. Daraus wurde das Beleuchtungskonzept entwickelt und die entsprechenden Beleuchtungskomponenten ausgewählt. Das Konzept vereinbart optimale Sehbedingungen und hohe Energieeffizienz. Je anspruchsvoller die Sehaufgaben sind, desto höher muss die Beleuchtungsstärke sein. Deshalb hat sich eine bedarfsgerechte Kombination aus raum- und arbeitsbezogenen Beleuchtungslösungen bewährt. Die sogenannte Zwei-Komponenten-Beleuchtung kommt auch bei Medwork zum Einsatz, beispielsweise in den Reinräumen. Da die Hygieneanforderungen für diese Arbeitsplätze sehr hoch sind, galten besondere Kriterien für die Leuchtenkomponenten: Die Gehäuse müssen leicht zu reinigen sein und das Eindringen von Schmutz verhindern. Waldmanns Antwort darauf waren seine Tameto-Systemleuchten sowie die optisch passenden Taneo-Gestängeleuchten, deren geschlossene Bauart Leuchteninneres und Arbeitsfläche vor Verunreinigungen schützt.

Variables Licht

Während an den Arbeitsplätzen Beleuchtungsstärken von bis zu 1.000 Lux zur Verfügung stehen, wird keine Energie für eine unnötig starke Ausleuchtung des gesamten Bereichs verschwendet. Für die Medwork-Mitarbeiter ist die ergonomische Zwei-Komponenten-Beleuchtung besonders angenehm. Über die Dimm-Funktion lässt sich die Lichtmenge der arbeitsplatzbezogenen Beleuchtung jederzeit an Sehaufgabe und individuelle Bedürfnisse anpassen. Diese Option spielt auch im Hinblick auf die altersgerechte, gesunderhaltende Arbeitsplatzgestaltung eine große Rolle. Denn ältere Mitarbeiter benötigen oft eine höhere Beleuchtungsstärke als jüngere, da sich die Sehfähigkeit mit zunehmendem Alter verschlechtert. Auch in den Bürobereichen setzt Medwork auf Beleuchtungslösungen von Waldmann. In bestehenden Bereichen und im Neubau kommen Ataro-LED-Steh- und Tischaufbauleuchten zum Einsatz. Sie fügen sich optimal in die modern gestaltete neue Arbeitswelt ein, der ein kommunikationsförderndes Konzept zu Grunde liegt. Bunte Sofas, Sessel und Sitzwürfel bieten in den sogenannten Kommunikationsinseln zwischen den einzelnen Büros Platz zum persönlichen Austausch. Ein Aspekt, der dem Geschäftsführer am Herzen liegt. Anstatt über E-Mail und Telefon zu kommunizieren, wollte er das direkte, informelle Gespräch fördern. Zunächst eine Umstellung für die Mitarbeiter, doch mittlerweile werden die Kommunikations-inseln immer mehr genutzt.

Damit in dieser Zeit die Beleuchtung an den Arbeitsplätzen nicht unnötig an bleibt, sind die Ataro-Leuchten mit Tageslicht- und Präsenzsensorik ausgestattet. Sie können so automatisch für die richtige Beleuchtung sorgen: nur dann, wenn der Platz tatsächlich belegt ist, und unter Berücksichtigung des einfallenden Tageslichtes. Für mehr Komfort kann die Beleuchtung bei Bedarf über einen Taster auch individuell geschaltet und gedimmt werden. cs

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