Verschleißfestes Polyurethan

Überall steckt der Verschleiß

Auch in der Bautechnik: Ob Betonspritzdüsen, Mischerwerkzeuge, Siebbeläge oder Abstreifer; ob Förderschnecken, Aufprallplatten, Dichtungen oder Rinnen; ob Schütten, Tröge, Formen für Betonsteine oder Manschetten ... die Liste der verschleißträchigen Maschinen und Aggregate ist ellenlang.

Und wer sich die üblichen Frage nach Durchsatz pro Stunde oder Durchsatz pro Schicht stellt, der hat immer auch die Beanspruchung der Verschleißteile vor Augen – und weiß um die Risikofaktoren dieser Teile. Neueste Messungen besagen aber, dass sich dieses Risiko reduzieren lässt. Die Unternehmen Polytec Elastoform und Polytec Thelen sind laut eigener Darstellung in der Lage Polyurethan-Qualitäten herzustellen, die rund 30 Prozent weniger Verschleiß aufweisen (laut DIN Norm) als herkömmliche PU Qualitäten. Der Vorteil für die Bauindustrie: Diese Polyurethan-Formulierungen erhöhen die Standzeiten und senken die Kosten.

Reparaturkosten und Stillstand bedeuten enormen zusätzlichen Aufwand und sind oft mit hohem Zeitverlust verbunden. Je besser die Zusammenstellung der chemischen Bausteine im Polyurethan desto höher die Resistenz gegen Verschleiß. Die beiden Kunstoffe Tecthan und Thelan werden anwendungsbezogen formuliert. Somit lässt sich das Polyurethan dem Einsatzgebiet maßgeschneidert anpassen. Besondere Anwendungen finden die Werkstoffe dort, wo Verschleißteile einer reibenden und dynamischen Beanspruchung unterliegen wie in den eingangs aufgezählten Maschinen und Anlagen. ms

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