Instandhaltung

Mehr als 200.000 Brände

jährlich gibt es allein in Deutschland bei denen etwa 60.000 Menschen leicht und circa 6.000 schwer verletzt werden und rund 600 Personen zu Tode kommen. Die Rauchvergiftung, also das Einatmen von Rauch und Brandgasen, ist dabei die häufigste Verletzungs- und Todesursache. Gerade der Weg zur Selbstrettung ist daher im Falle eines Brandes das primär wichtigste Hilfsmittel, um Gesundheit und Leben von Betroffenen zu schützen. Doch hier offenbart sich eine erste Schwachstelle: Die Kennzeichnung von Wegen zur Selbstrettung mit Rettungszeichenleuchten ist zwar bei einem Großteil der Bauten in Deutschland zwingend vorgeschrieben, jedoch bleibt es Architekt, Fachplaner und Bauherr überlassen, was er letztlich als Rettungszeichenleuchte einsetzt. Und in Zeiten der Ausschreibung sowie des Preisdrucks ist die Tendenz gegeben, das billigste zu nehmen, wenn es denn die Normen nach VDE, DIN und EN gerade noch erfüllt. Kommt es zu Gesundheits- und Personenschäden, weil Rettungszeichenleuchten nicht ordnungsgemäß funktionieren, setzt dies eine Welle von Haftungsfragen in Gang.

Bisher wurde dazu auf die Qualitätszusicherung renommierter Hersteller von Rettungszeichenleuchten mit Einzelbatterie vertraut. Auf den Webseiten des VDE jedoch findet sich nur eine einzige zertifizierte Rettungszeichenleuchte mit Einzelbatterie – das bei mehreren Millionen verbauter Exemplare.
Der Preis zertifizierter Rettungszeichenleuchten liegt auf dem Niveau qualitativ hochwertiger, aber nicht-zertifizierter Leuchten, so dass das Dreieck aus Kosten, Schutz des Nutzers und Haftungsminimierung positiv im Sinne des Betreibers optimiert werden kann. ee

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