Lüftungstechnik

Mächtig Ärger

bekommt mancher Produktionsbetrieb mit der Gewerbeaufsicht, wenn er ungereinigte Fortluft ins Freie entlässt. Um den Luftstrom von Geruchsträgern zu befreien, empfehlen Lüftungsbauer vermehrt die UV-Technik. In Dunstabzugshauben und Abluftdecken werden den Aerosolabscheidern entsprechende Leuchtröhren nachgeschaltet. Durch Ozonbildung neutralisieren sie die organischen Geruchsträger wie Fettpartikel und Aromaten durch sogenannte Kaltverbrennung. Die Geruchsneutralisation durch ultraviolettes Licht ist aber nur sinnvoll, wenn eine wirkungsvolle Aerosol-Vorabscheidung stattfindet. Diese Voraussetzung verschweigt die Werbung in der Regel. Für die Geruchsneutralisation ungefilterter Schmutzluft reicht die Ozonbildung eines UV-Systems bei weitem nicht aus. Durch die Verwendung von Amalgam anstelle des üblichen Quecksilbers gelang dem schwäbischen Unternehmen Reven Lüftungssysteme, einem namhaften Hersteller von Dunstabzugshauben und integrierten Lüftungsdecken, die Entwicklung leistungsfähiger UV-Röhren mit hoher Ozonerzeugung. Ihre Standzeit beträgt bis zu 12.000 Betriebsstunden. Erst danach müssen sie herausgenommen und gereinigt werden. Aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit genügte der Einbau von nur einer Röhre pro Haubenabschnitt. Der zusätzliche Luftwiderstand ist dadurch vernachlässigbar. ms

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