Infrarot-Heizungen

Prozessorgesteuert gebrannt

wird heute mit moderner Ofentechnik bei Hagemeister. Vor mehr als 100 Jahren begann die Geschichte des westfälischen Klinkerwerks, und immer noch haben die alten Rezepturen bestand. Fassaden- und Pflasterklinker, Verblendklinker, Klinkerfertigteile und individuell gefertigte Formklinker in über 300 Farbnuancen, unzähligen Formen und Formaten sind die Produkte, mit denen das Unternehmen sein weltweites Renommee geschaffen hat.

Als sich das Familienunternehmen für den Kauf eines neuen Heizsystems entschied, hatte man klare Vorstellungen, welche Kriterien es erfüllen sollte. „Die neue Heizung musste in unsere Philosophie passen. Das heißt, deutlich Ressourcen schonender sein als die bisherigen Geräte. Außerdem war für uns entscheidend, dass die Staubbelastung durch Luftverwirbelungen nicht zusätzlich im wahrsten Sinne des Wortes angeheizt wird“, sagt Norbert Hagemeister, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. Die Entstehung von Feinstaub ist bei der Klinkerproduktion ein Standardthema, auch für die Heizgeräte selbst. Das neue System sollte ohne hohe Wartungskosten unempfindlich gegenüber dem hohen Staubaufkommen sein. Hinzu kommt, dass bei Hagemeister das große Tor fast immer offen steht, wobei fortwährend große Mengen an kaltem, feuchtem Tonmaterial in die Halle gebracht werden. Wärme, die nicht durch das offene Tor entweicht, und ein Heizungssystem, dem auch der Feinstaub nichts anhaben kann, musste her. Die Entscheidung fiel für die Infrarot-Heizungslösung von Kübler. Bereits in der dritten Heizperiode wird die zehn Meter hohe Fertigungshalle bei Hagemeister nun durch zwei Hochleistungs-Infrarotheizungssysteme (Typ Optima) beheizt.

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Die Vorteile der Infrarottechnik für den Klinkerwerkbetreiber: Es gibt keine Luftfilter, die mit Feinstaub verstopfen könnten und Wartungskosten produzieren. Und es gibt keine gesundheitsbelastenden Staubaufwirbelungen wie bei konventionellen Luftheizungen. Die Feinstaubbelastung für den Arbeiter ist deutlich geringer. Hinzu kommt das überzeugende Prinzip Infrarot: Infrarotstrahlen produzieren keine heiße Luft, sondern ähneln in ihrer Wirkungsweise dem natürlichen Wärmeprinzip der Sonne.

Und noch einen Vorteil haben die neuen Heizsysteme für das Unternehmen: Die kalten, feuchten Tonmaterialien sind unangenehm zu bearbeiten. Da ist die schnelle Wärme der Infrarotheizsysteme, die direkt auf das Material trifft, ein großer Pluspunkt, denn Ton und Ähnliches werden nicht durchgewärmt, sondern nur an der Oberfläche erhitzt.

Weil weniger Warmluft durch das offene Tor entweicht und nicht ständig nachgeheizt werden muss, können bis zu 50 Prozent Energiekosten gegenüber konventionellen Luftheizungen eingespart werden. Das entlastet Geschäftskasse und Umwelt. ms

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