Energieeffiziente Rechenzentren

Riesigen Stromhunger

haben Rechenzentren und Serverräume. Dabei gehen „circa 15 bis 25 Prozent des Gesamtstromverbrauchs aufgrund einer ineffizienten Elektroinstallation verloren“ – so steht es im Energieeffizienz-Leitfaden 2008 des Branchenverbandes Bitkom. Das lässt erahnen, welches Energiespar-Potenzial in heutigen Rechenzentren schlummert. Erschließen lässt es sich oft schon durch die Umsetzung einfacher Maßnahmen. „In der Praxis ermöglicht allein das Überprüfen der Klimatechnik rasche Einspareffekte, ohne dass größere Investitionen anfallen“, sagt Stefan Maier. Sein Unternehmen Prior-IT ist spezialisiert auf das Errichten und Optimieren sicherer, sparsamer Rechenzentren; es baut und saniert Rechenzentren und Serverschutzräume, die auf die Anforderungen der Betreiber abgestimmt sind.

Typisch für die Arbeitsweise von Prior-IT ist die Erstellung eines aus Anwendersicht optimalen Einsparungskonzepts. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Analyse von Stromversorgung, Klima- und Lüftungstechnik sowie Innenausbau, Raumorganisation und Energiemanagement. In vielen Fällen ist das Ergebnis die Konzentration auf einige kostengünstige Korrekturen, die einen maximalen Effekt bringen. Jeder Energieeffizienz-Optimierung geht eine sorgfältige Ist-Analyse voran, bei der auch kritische Hot-Spots entlarvt werden. Basierend darauf entsteht ein Katalog von kurz-, mittel- und langfristig realisierbaren Maßnahmen. Häufig erhöhen die Projektteams schon durch räumliche Änderungen, bessere Abdichtungen, eine optimierte Luftzirkulation, regeltechnische Modifikationen oder einen Gerätewechsel die Energieeffizienz. Dabei können sie stets markenunabhängig agieren und alle im Markt verfügbaren Produkte nutzen. So entstehen nicht nur flexible sondern auch skalierbare Lösungen, die sich am Bedarf des Kunden orientieren. „Unsere Rechenzentren sind wie mitwachsende Maßanzüge. Nicht `so viel wie möglich´, sondern `so perfekt wie nötig´ ist unsere Maxime. Damit vermeiden wir auch technische Überdimensionierung, die stets auf Kosten der Energieeffizienz gehen“, sagt Geschäftsführer Maier. ms

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