Brandschutzkonzept

Immer wieder gut

ist es ein Konzept zu haben - dies gilt insbesondere für umfassenden Brandschutz in Unternehmensgebäuden. Die Risiken von irreparablen Verlusten und menschlichen Tragödien lassen sich mit einer fachlich qualifizierten Brandschutzberatung mindern. Brandschutzkonzepte, wie sie die Materialprüfanstalt Dresden anbietet, gewinnen daher mehr und mehr an Bedeutung. Feuer und Rauch sind oftmals die Ursache von irreparablen Verlusten und menschlichen Tragödien. Jahr für Jahr werden durch Gebäudebrände ungefähr 600 Menschen, darunter 200 Kinder, getötet und ca. 6.000 Menschen schwer verletzt. Die jährliche Schadenssumme beträgt in Deutschland mehrere Milliarden Euro. Die Versicherungen kommen für den Schaden nur auf, wenn alle Vorgaben und technischen Regelwerke des Gesetzgebers erfüllt wurden. Mit Blick auf die gestiegenen Anforderungen bei den Brandschutzmaßnahmen gewinnt die fachlich qualifizierte Brandschutzberatung mehr und mehr an Bedeutung. Brandschutzkonzepte erhöhen nicht nur die Sicherheit für Betreiber und Nutzer, sie sparen auch Bau- und Versicherungskosten. Die besten und teuersten Brandschutzmaßnahmen können völlig wirkungslos bleiben, wenn Sie nicht in ein übergeordnetes Brandschutzkonzept integriert sind. Auf diese Basis für den modernen Brandschutz darf kein Unternehmen, keine Behörde verzichten. Das betrifft sowohl den Neubau als auch den Bestand von Gebäuden. Aber auch der Architekt haftet und muss sich im Schadensfall möglicherweise vor dem Staatsanwalt verantworten. "Durch Brandschutzkonzepte entsteht Planungssicherheit für das Bauprojekt bzw. für spätere Erweiterungen. Durch Planungssicherheit entsteht auch Kostensicherheit. Aber auch viele bestehende Gebäude entsprechen oft nicht mehr den gültigen baurechtlichen Vorgaben und aktuellen technischen Regelwerken. Im Schadensfall haftet dann der Betreiber, deshalb ist es empfehlenswert, für ältere Gebäude brandschutztechnische Sanierungskonzepte erarbeiten zu lassen", erklärt Thomas Hübler von der Materialprüfanstalt Dresden. Bei größeren Bauvorhaben sind die Maßnahmen im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes sehr komplex und umfangreich. Viele Fachbereiche wirken zusammen. Der Haustechnikplaner plant die Sprinkleranlage beispielsweise, der Elektroplaner die Brandmeldeanlage, der Architekt wählt Baustoffe aus und plant Fluchtwege etc. Alles muss aufeinander abgestimmt werden, darf nicht über- oder unterdimensioniert sein, nichts darf übersehen werden. Moderne Architektur steht manchmal auch im Widerspruch zu konventionellen Brandschutzeinrichtungen. Gerade deshalb ist ein Brandschutzkonzept mehr den je erforderlich. Alle Brandschutzmaßnahmen werden darin exakt festgelegt und systematisch aufeinander abgestimmt. Durch die Vermeidung von Nachbesserungen durch nachträgliche Auflagen, durch Weglassen von Überflüssigem und durch richtige Dimensionierung können beträchtliche Kosteneinsparungen erzielt werden. "Die baulichen Brandschutz-Maßnahmen in Gebäuden sind sehr vielfältig und reichen von den verwendeten Baustoffen und Bauteilen über den bautechnischen Brandschutz in Industriebauten über die Fluchtwegplanung bis hin zu Löschanlagen in Gebäuden. Bauliche Maßnahmen müssen vor allem folgende Aspekte berücksichtigen: Brandverhalten von Baustoffen, Feuerwiderstand der Bauteile, Aufteilung der Gebäude in Brandabschnitte durch Brandwände und -schutztüren, Fluchtwegplanung und aktive Brandbekämpfung durch Sprinkler", erläutert Thomas Hübler von der Materialprüfanstalt Dresden, einem einzigartigen Kompetenzzentrum für Brandschutz. Der Dienstleister aus Dresden Ansprechpartner für alle Unternehmen, die Beratungs-, Prüf- und Zertifizierungsleistungen sowie Gutachten im Bereich des Brandschutzes im Bauwesen benötigen. lg

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