Biometrische Gebäudesicherung

Biometrische Verfahren sichern Gebäude

Hersteller Adronit darf durchaus für sich in Anspruch nehmen, als Trendsetter im Bereich der großflächigen Gelände- und Gebäudeabsicherung zu gelten. Wohin der Zug fährt, sagte Geschäftsführer Bernd Sander jüngst vor den 100 Teilnehmern der Adronit-Sicherheitstage 2006 in Hagen: „Lag im vergangenen Jahr noch der Schwerpunkt beim hochaktuellen Thema der Autohaus- und Geländesicherheit, konzentrieren wir uns dieses Jahr auf den Einsatz biometrischer Systeme, die in vielen Bereichen einen starken Wachstumsschub erfahren haben.“

Biometrische Verfahren werden seit einiger Zeit vom Markt stark nachgefragt. Sie erfordern allerdings von den Ausrüstern umfassende Kenntnisse über die derzeit verfügbare Technik. Nicht zuletzt aufgrund der hohen Standards, die weltweit von den USA definiert werden. Hier wirken immer noch die Ereignisse des 11. September 2001 nach, die auch zu verschärften Sicherheitsbestimmungen im Bereich der Hafen- und Flughafensicherheit geführt haben. Dabei haben etwa die Vorgaben, USA-Reisende mit Reisepässen auszustatten, auf denen biometrische Daten hinterlegt sind, manche europäische Staaten vor Probleme gestellt. Das möchte Adronit bei den eigenen Produkten und Systemen vermeiden. Schon früh haben die Ingenieure in Wetter daher darauf geachtet, dass sich die eigenen Lösungen durch jede Form der Zutrittskontrolle ansteuern lassen.

Den hohen Bedarf an biometrischen Applikationen betonte auch Jürgen Junghanns, Produktmanager für Identifikation und Biometrie beim US-Unternehmen Ingersoll Rand. Er erinnerte anlässlich der Sicherheitstage an die vielfältigen personenbezogenen Anwendungen, die heute längst Eingang in das tägliche Leben gefunden haben – etwa die eigene Scheck- oder Kreditkarte. Und längst würden hier PIN-Nummern als Sicherheitsmerkmal nicht mehr ausreichen, was Kartendiebstahl und -fälschungen sowie die Weitergabe von Karte und PIN-Nummer an Dritte immer wieder dokumentierten. Die konsequente Weiterentwicklung moderner Kontroll- und Sicherungssysteme ist für ihn deshalb die logische Konsequenz. ms

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Industrietore

Ob Hinter Gittern

oder Ante Portas - Zufahrten zu sensiblen Bereichen bergen angesichts stetig wachsender Sicherheitsbedürfnisse Risikopotenzial. Konsequenterweise steigen die Anforderungen der Betreiber an geeignete Systeme mit schnellen Öffnungs- und Schließzyklen.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige