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SchadstoffabsaugungStaubtreiber

Eine große Verantwortung, vor allem in Sachen Mitarbeiterschutz, dessen sich die Planer bei der Neugestaltung des Forschungsbereichs bewusst waren.

Seitdem Bayer MaterialScience 2015 in Covestro umfirmiert wurde, agiert das Leverkusener Polymer-Unternehmen eigenständig im Bereich der Forschung und Produktion von Hightech-Werkstoffen, wie Lacken, Klebe- und Dichtstoffsystemen, Polycarbonaten sowie Polyurethanen.

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ZutrittsystemeHereinspaziert?

Investiert ein Unternehmen in neue Gebäudeteile, so stellt sich meist auch die Frage, wie sich das Gebäude vor unbefugten Zutritt schützen lässt. In welchen Bereichen soll überhaupt eine Zeiterfassung erfolgen? Bereits in der Planungsphase müssen Zeiterfassung und Zutrittskontrolle bedacht werden, um die nötigen technischen Voraussetzungen für die Umsetzung des gewünschten Sicherheitskonzepts zu gewährleisten.

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Zutrittsysteme: Hereinspaziert?

Das Neu-Ulmer Unternehmen Digital-Zeit liefert unter dem Produktnamen Avero maßgeschneiderte Programme für die Zutrittskontrolle sowie zur Personalzeit- und Betriebsdatenerfassung für Industrie- und Gewerbebetriebe. Häufig wird es schon in der Planungsphase eines Um- oder Neubaus mit ins Boot geholt. „Es erweist sich als sinnvoll, frühzeitig mit uns Kontakt aufzunehmen. Durch unsere Erfahrungen im Bereich der Zutrittskontrolle und der Zeiterfassung können wir bereits an dieser Stelle wertvolle Hilfestellung für den späteren Einbau eines Sicherheitssystems leisten und so dazu beitragen, Kosten zu sparen“, sagt Wolfgang Volz, der Geschäftsführer des mittelständischen Unternehmens.

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Die Avero-Zutrittskontrolle bietet ein integriertes Komplettsystem, bei dem durch eine Kombination verschiedener Ausweis- und Lesesysteme für jeden Einsatz die passende Lösung für den Kunden oder Gebäudebetreiber erarbeitet wird. Sowohl Mitarbeitern als auch Besuchern können sowohl örtlich als auch zeitlich definierte Zutrittsberechtigung für Türen, Drehkreuze, Schranken oder auch Aufzüge zugeordnet werden. Damit lässt sich ein individuelles Sicherheitskonzept gestalten, mit dem der Gebäudebetreiber genau definieren kann, welche Person wie lange an welchem Ort zutrittsberechtigt ist.

Zutrittswiederholsperren oder Schleusensteuerungen im Sicherheitsbereich können ebenfalls individuell für jeden Eingang zusammengestellt werden. Mit der Zutrittskontrolle lassen sich daher nahezu alle Zutrittsszenarien darstellen. „Wir haben Kunden, die lediglich einen einheitlichen Zutritt zu allen Türen benötigen, aber auch solche, die über die Zufahrt von Lkw bis hin zu individualisierten Zutrittsprofilen für geschützte Bereiche sehr differenzierte Zutrittsschemata generieren“, erläutert Firmenchef Wolfgang Volz.

Mit einem Zutrittsmanager können die diversen Zugänge eines Gebäudes recht bequem vom PC aus parametrisiert, verwaltet und überwacht werden. Für die optische Gestaltung steht eine Vielzahl von Zutrittslesern in verschiedenen Ausführungen und Leseverfahren zur Verfügung. Alle Zutrittsbuchungen werden dann online verarbeitet und stehen durch die Integration mit der Zeiterfassung im Komplettsystem immer online zur Verfügung.

Wer darf und wer darf nicht?

Mit Hilfe der Zutrittsauswertung ist es leicht nachvollziehbar, wer wann und wo einen Zutritt „gebucht“ hat. Abgewiesene Zutrittsbuchungen werden dabei ebenfalls protokolliert und stehen zur weiteren – eventuell präsentiven – Auswertung zur Verfügung.

Die gemeinsame Nutzung der Stammdaten mit der Zeiterfassung sowie die Kompatibilität des Ausweismediums reduzieren den Verwaltungsaufwand im Personalbüro erheblich. Das Ausweismedium in Form einer Karte oder eines Transponders wird dabei auch für die Zeiterfassung genutzt. Hat ein Mitarbeiter beispielsweise gerade die Firma betreten, so kann er über seinen Ausweis auch Zeitbuchungen wie Kommen, Gehen oder Dienstgang und – im Falle einer Anbindung von weiteren Avero-Modulen – auch Auftrags- oder Kantinenbuchungen vornehmen. Über die Stammdaten liegen sämtliche für den Mitarbeiter relevanten Profile vor. Dieses Vorgehen vereinfacht viele Human-Resource-Prozesse innerhalb eines Unternehmens erheblich. „Wo früher eine Vielzahl von Mitarbeiterdaten separat gepflegt werden musste, lässt sich dies heute über einen einzigen Stammdatensatz regeln. Dies kommt um so mehr zum Tragen, je mehr unserer Module im Einsatz sind“, so Wolfgang Volz.

Für abgelegene Gebäudeteile oder einzelne Räume im Haus lässt sich der Zutritt an bestehenden Türen auch ohne eine Verlegung von Kabeln realisieren. Dies erfolgt entweder durch den Austausch des Schließzylinders oder durch das Anbringen eines Türbeschlags.
Alle individuellen Zutrittsdaten – also wie Berechtigungen, Zutrittspläne oder Sondertage – können aus der Avero-Zutrittskontrolle ausgelesen und an der Tür gespeichert werden. „Bucht“ also ein Mitarbeiter über das Ausweismedium seinen Zutritt, werden die Berechtigungen geprüft, und der Schließmechanismus wird erst bei einem „positiven“ Ergebnis entriegelt.

Ist in einem Unternehmen ein Werksschutz im Einsatz, so steht über die Zutrittskontrolle auch ein Alarm-Management zu Verfügung, das gezielt Informationen über alle sicherheitsrelevanten und alarmauslösenden Ereignisse liefert. Security Dienstleister und Wachmannschaften sind über den Kontrollmonitor sofort über sämtliche Sicherheitseinrichtungen, Türstatiken, Störungen, Zutrittsbuchungen und sonstigen sicherheitsrelevanten Ereignisse informiert. Die Informationen können dann über alle heute gängigen Kommunikationswege wie etwa SMS, E-Mailing oder Telefon an die verantwortlichen Stellen weitergeleitet werden, um dann die eventuell notwendigen Maßnahmen einzuleiten. Selbst das Auslösen eines stillen Alarms ist möglich. Durch Aufschaltung einer Videokamera kann das Alarm auslösende Ereignis auch visuell dokumentiert werden.

Fingerabdruck und Handvenen

„Unser Zutrittssystem hat sich über die Jahre zu einem sehr leistungsfähigen Tool entwickelt. Durch die Zusammenarbeit mit weiteren Terminal-Herstellern wie etwa Kaba oder PCS sind wir außerdem in der Lage, entweder bereits bestehende Hardware zu integrieren oder aber gewünschte Zusatzfunktionen wie Fingerprint oder Handvenen-Scanner mit anbieten zu können“, erläutert Wolfgang Volz. Der Geschäftsführer sieht sich und sein Unternehmen damit bestens für die Zukunft gerüstet: „Mit unserem Know-How, der Bandbreite unserer Software und dem engen Kontakt zum Kunden bei Planung, Durchführung und Service haben wir bisher noch für jeden Kunden eine passende Lösung finden können. Wir arbeiten jeden Tag daran, dass das auch in Zukunft auch so bleibt.“

Und als Beobachter darf man grundsätzlich gespannt sein, wie sich der Bereich Zeit und Zutritt im Spannungsfeld von biometrischen Erkennungsverfahren, Objektsicherung und Datenschutz weiterhin entwickelt. ms

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