Schläuche

Die Seele des Schlauchs

Die Komplexität der Produktionsprozesse, die Anforderungen aus dem Umweltschutz an Produkte steigt unaufhörlich. Auch in der Lebensmittelindustrie. Einst war der Einsatz von PTFE für die Schlauchseele das Non-Plus-Ultra, dann ging man zu FEP über, das im Vergleich zu PTFE eine glattere Oberfläche hat und weicher ist. Aber selbst diese Lösung erfüllt heute die definierten Anforderungen in einigen Bereichen nicht ausreichend.

Besondere Herausforderungen stellt der Transport und das Be- und Entladen von Lebensmitteln. Um die Fahrzeuge universell und wirtschaftlich einsetzen zu können, müssen alle Transport- und Fördereinheiten weitestgehend chemisch beständig, leicht zu säubern und sterilisierbar sein. Das verwendete Material muss mit Dampf, Laugen, Lösungsmitteln und anderen Reinigungsmitteln gesäubert werden können. Die Oberflächen sollten so glatt sein, dass die Sterilität garantiert ist. Zudem sollten die Schläuche, ohne externe Drahtverstärkung, einen kleinstmöglichen Biegeradius aufweisen und im Vakuumeinsatz einsetzbar sein.

Mit bisher herkömmlichen Lösungen konnten diese Anforderungen nicht erfüllt werden. Dank der weiteren Entwicklung der Rohstoffe, konnte aber der Cimachem-MFA-Schlauch entwickelt werden. MFA, vertrieben unter dem Handelsnamen Hyflon von Solvay, ist ein Perfluorpolymer das eine sehr gute chemische Resistenz gegen die meisten aggressiven Medien aufweist. Nicht einsetzbar ist dieses Material bei Chlorfluor-Verbindungen, fluorierten Gasen, Chlor, Sauerstoff, Phosgen und flüssigen Alkalien (z.B. Natrium). Die extrem glatten Oberflächen der Schlauch-Seele, ihre annähernde Gasdichtigkeit sind die Gründe für minimalste Ablagerungen von Fremdstoffen.

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Je nach Medium und Konzentration wird dabei ein Temperaturbereich von -40 °C bis +170 °C abgedeckt. Weitere hervorzuhebende Merkmale sind der hohe Oberflächen- und Durchgangswiderstand der Seele unabhängig von der Temperatur. Die Schlauch-Decke ist durch eine Kupferlitze elektrisch leitend, widerstandsfähig gegen Abrieb, Alterung und Ozon. Lieferbar ist der Schlauch inzwischen in diversen Abmessungen mit Innendurchmessern von 13 bis 76 mm und in Rollen von 40 m und 20 m ab Durchmesser 50 mm und mehr. st

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