Taupunktspiegelhygrometer

Gasbefeuerte Kraftwerke

gelten als besonders umweltfreundlich und werden heute weltweit eingesetzt - bei allen möglichen Wetterbedingungen und zu allen Jahreszeiten. Insbesondere in der Übergangszeit kann es gerade in unserer Klimazone zu einer Kombination von geringen Außentemperaturen und hohen relativen Luftfeuchtewerten kommen. Die Folge: Es herrscht ein stark erhöhtes Vereisungsrisiko für das Ansaugsystem und die gesamte Gasturbine. Zu den Risiken zählt das Vereisen der Filter und das daraus resultierende Reduzieren oder Blockieren der Luftzufuhr. Ersteres führt zu reduzierter Leistung, Letzteres bedeutet Stillstand der Anlage. Weitaus problematischer sind aber Eiskristalle oder Tropfen, die in die Turbine eindringen und in Kontakt mit den Schaufelrädern der Turbine treten. Das heißt im günstigen Fall erhöhten Verschleiß, im ungünstigeren Fall die vorzeitige Zerstörung der Anlage. Daher ist es technisch und wirtschaftlich von größter Bedeutung eine Vereisung wirkungsvoll zu verhindern.

Optimierte Anti-Icing-Systeme arbeiten vorbeugend und verhindern bereits im Vorfeld die Entstehung von Eis und kondensierendem Wasser. Das Herzstück solcher Systeme ist ein zuverlässiges Hygrometer wie das Optidew Hygrometer von Michell Instruments. Es beruht auf dem fundamentalen Messprinzip des gekühlten Taupunktspiegels und bietet höchste Genauigkeit, Wiederholbarkeit und Langzeitstabilität. Je nach Bedarf kann das Messergebnis als Taupunkttemperatur oder als relativer Feuchtewert (rF) ausgegeben werden. Durch sein robustes Design widersteht das Optidew Hygrometer problemlos allen Einsatzbedingungen innerhalb eines Kraftwerks oder anderen gängigen Industrieanlagen. Das garantiert eine lange Lebensdauer bei minimalem Wartungsaufwand – ungewöhnlich für ein Hygrometer, welches höchste Präzision bietet. Kein Vergleich zu den Genauigkeits- und Stabilitätswerten wie sie die weitaus ungenaueren polymerbasierten Feuchtesensoren erreichen.

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Das neue, für das Anti-Icing optimierte Optidew Hygrometer bietet einen weiten dynamischen Feuchtemessbereich von –50° Ctp bis +90° Ctp. Dabei arbeitet es bei Betriebstemperaturen von –10° C bis +90 °C und lässt sich problemlos auch unter vergleichsweise extremen Klimabedingungen installieren. Das System hat zwei 4-20 mA-Ausgänge, die wahlfrei per Windows(tm)-Software konfiguriert werden können. Dabei kann entweder Taupunkt und Temperatur oder relative Feuchte und Temperatur ausgewählt werden. Der Anschluss erfolgt über eine RS232-Schnittstelle, die neben der Konfiguration auch als Data-Logger zum Datenprotokollieren eingesetzt werden kann. Bemerkenswert ist auch das integrierte System zur automatischen Überwachung und Korrektur möglicher Sensor-Kontaminierungen, das Dynamic Contamination Correction (DCC) System. st

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