Pumpenmenbran

Standzeiten von Doppelmembranpumpen erhöhen

In vielen Anlagen und Prozessen werden Doppelmembranpumpen auch für sehr schwierige Aufgaben eingesetzt. Die hoch belastete Membrane ist dabei ein Verschleißteil, das sich bei optimierter Auslegung mit erheblichen Einsparungen bei den Betriebskosten bemerkbar machen kann. Für eine bestehende Baureihe von druckluftgetriebenen Doppelmembranpumpen wurde daher eine neue Membrane entwickelt. Ziel war es, die stetig steigenden Anforderungen der Pumpenbetreiber nach optimierten Standzeiten und damit minimierten Lebenszykluskosten gerecht zu werden. Um dies zu erreichen, wurde die weit verbreitete, traditionelle Tellerform durch eine spannungsoptimierte Sickenform ersetzt. Bei dieser Membranform sind die in den verschiedenen Arbeitszyklen auftretenden Belastungen am geringsten und das Abrollverhalten der Membrane wird erheblich verbessert.

Neben der konstruktiven Änderung hat auch der neue Membranenaufbau zu den entscheidenden Verbesserungen beigetragen. Die mediumberührte Seite der Pumpenmembrane besteht aus einer universell medienbeständigen PTFE-Schicht. Die dann folgende Elastomerschicht verfügt über zwei definiert positionierte Gewebelagen. Die eine Gewebelage sorgt nahe der Grenzfläche zum PTFE für hohe Festigkeit. Auf der vom Medium abgewandten Seite der Membrane schützt die zweite Gewebelage die Membrane vor Überlast. Im Zentrum der Membrane befindet sich ein metallisches, fest mit dem Elastomer verbundenes Einlegeteil für die mechanische Ansteuerung. In der Membranfertigung werden bis zu neun verschiedene Komponenten unter Vakuum verpresst und in Form gebracht.

Anzeige

Das hier erstmals realisierte Membrandesign ermöglicht sehr dünne Schichten. In enger Zusammenarbeit mit dem Pumpenhersteller wurde so eine in Kontur und Aufbau optimierte Membrane entwickelt, deren Lebensdauer unter spezifischen Lastkollektiven berechenbar ist.st

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Neue Simmerringe

Neue Ringe

Synthetische Schmierstoffe in Industriegetrieben waren unter bestimmten Betriebsparametern nur bedingt mit bisher verwendeten Werkstoffen für Radialwellendichtungen kompatibel. Simmerringe von Simrit aus einem neuen Universal-FKM-Werkstoff sollen...

mehr...

Kolbendichtung

Einen Performancesprung

bei Pneumatikantrieben verspricht Freudenberg Simrit mit einer innovativen Kolbendichtung. „Durch die Trennung der dynamischen von der statischen Dichtfunktion werden mit dem zum Patent angemeldeten Simrit T-Ring als Kolbendichtung bisherige...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem SCOPE Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite