Durchflusssensor

Wartungsaufwand reduzieren

Verbrauchsmessungen für die Betriebskostenkontrolle, Leckagemessung, Überwachung von Luftlagern oder Dosieranwendungen, sind nur einige Beispiele für die Wichtigkeit einer präzisen Durchflussmessung. Übliche Verfahren nutzen thermische Anemometrie oder auch einfache Flügelradzähler. Problematisch bei derartigen Geräten ist einerseits die hohe Anfälligkeit gegenüber Störeinflüssen, andererseits der Wartungsaufwand zur Erhaltung der Messqualität. Zudem erwarten klassische Durchflusssensoren oft eine sehr hohe Reinheit des Mediums und bestimmte Leitungswege, um durch sogenannte Einlaufstrecken den negativen Einfluss von Verwirbelungen zu reduzieren.

Die Entwicklung des Durchflusssensors KDDM-2 von Knocks hatte zum Ziel, den Installations- und Wartungsaufwand so weit wie möglich zu reduzieren. Auch die Qualität des Durchflussmediums spielt für das Messverfahren keine Rolle. Die in Druckluftanwendungen üblichen Verschmutzungen können ihm nichts anhaben. Thermoelemente, die eine komplexe Bypassstruktur im Innern des Sensors erfordern würden, sind ebenfalls nicht verbaut. Platzbedarf und Ansprüche an die Umgebung sind auf ein Minimum reduziert.
Der neue Durchflusssensor ist einfach aufgebaut und robust und damit das ideale Instrument für den Einsatz in rauen Industrieumgebungen. Er verwendet ein Differenzdruck-Messsystem mit kurzen Ansprechzeiten zur Ermittlung von Durchfluss, Volumen und Druck. Er besitzt je einen Sensor für den Eingangs- und für den Ausgangsdruck. Zwischen den Sensoren befindet sich die Differenzdruckblende. Die Durchflussmenge wird auf Basis der Druckdifferenz zwischen den beiden Messstellen ermittelt und auf dem gut einsehbaren Display in großen Ziffern angezeigt. Weitere Anzeigeoptionen geben den Druck und das Volumen wieder. Zwei Durchflussbereiche von 150 bis 2000 l/min und 200 bis 5000 l/min im Druckbereich bis 16 bar sind wählbar; die Anzeige lässt sich zwischen l/h, l/min, l/sec, m³/h und gal/h umschalten.

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Die neue Entwicklung ist in Wartungseinheiten integrierbar und kann als Einzelgerät in jeder Position eingesetzt werden. Das Gerät mit Schutzart IP65 ist kompatibel zur modularen Futura-Serie des Unternehmens und das Material auf Basis des Spezialkunststoffs Grivory GV 6H mit 60 Prozent Glasfaseranteil ist wirtschaftlicher als Metallkonstruktionen.
Der Einbau schränkt den Betrieb nachgeschalteter Geräte nicht ein, da beim Durchfluss praktisch kaum Druckabfall entsteht. Er eignet sich dadurch auch für die Komponentenüberwachung im laufenden Betrieb und kann wirkungsvoll verschiedene Maßnahmen zur Prozesssicherung und Steigerung der Anlagenperformance unterstützen. st

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