Flammensperren

Flammen sicher gestoppt

Rohrleitungssystemen große und teure Schäden. Bormann & Neupert by BS&B bietet mit Flame Saf Flammensperren eine Lösung, die die Ausbreitung der Flammen sicher aufhält und zugleich im regulären Betrieb ein bestmögliches Strömungsverhalten gewährleistet.

Ein sekundärer Schutz, der die Ausbreitung einer Flammenfront so schnell wie möglich ausbremst und so ein Worst-Case-Szenario verhindert, die ideale Lösung in industriellen Umgebungen.

Ob in chemischen, petrochemischen oder pharmazeutischen Anlagen – tritt in einem geschlossenen Rohrleitungssystem ein Feuer oder sogar eine Explosion auf, können die Folgen verheerend sein. Neben den Schäden an der Anlage selbst ist auch die Gefahr für Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter groß und der unvermeidbare Produktionsausfall bedeutet einen wirtschaftlichen Verlust fürs Unternehmen. Anlagenbetreiber setzen darum sinnvollerweise auf einen effektiven Explosionsschutz. Ein so genannter primärer Explosionsschutz, bei dem bereits die Entstehung einer zündfähigen Atmosphäre verhindert wird, ist jedoch im industriellen Umfeld zumeist nicht realisierbar. Dann ist ein sekundärer Schutz, der die Ausbreitung einer Flammenfront so schnell wie möglich ausbremst und so ein Worst-Case-Szenario verhindert, die ideale Lösung.

„Unsere ATEX-zertifizierten Flammensperren Flame Saf kühlen eine entzündete Atmosphäre sofort auf eine Temperatur unterhalb des Brennpunktes ab und entschärfen so Risiken effektiv“, erläutert Anja Fischbeck, Ingenieurin bei Bormann & Neupert by BS&B. Die Schutzarmaturen verfügen in ihrem Inneren über gewickelte Sperrelemente, die so angeordnet sind, dass Flammen nicht passieren können. So bilden sie eine unüberwindbare bidirektional wirkende Grenze. Die Konstruktionsweise – anwendungsspezifisch entsprechend Medium und Prozess ausgelegt – gewährleistet neben Funktionssicherheit ein bestmögliches Strömungsverhalten im Regulärbetrieb. Gas- und dampfförmige sowie mehrphasige Prozessmedien durchströmen die Flammensperren nahezu ungehindert. Druckverluste beim Durchfluss sind auf ein Minimum reduziert, um die Effizienz von Prozessen nicht zu stören.

Anzeige

Je nach Ausbreitungsgeschwindigkeit der Flammen sind die Sperren als Deflagrations- oder Detonationssicherungen ausgeführt. Entscheidend ist dabei die Entfernung zwischen Zündquelle und Einbauort der Schutzarmatur: Deflagrationssicherungen stoppen Flammen, die sich langsamer als mit Schallgeschwindigkeit ausbreiten. Detonationssicherungen sind wiederum wesentlich stärker für Flammenfronten ausgelegt, die sich mit Überschallgeschwindigkeit bewegen und eine Schockwelle verusachen.

Beide Varianten sind jeweils für den Einbau innerhalb von Rohrleitungen oder als Endausführung in Nenngrößen von DN 6 bis DN 400 mit Flanschen gemäß ISO, BS oder ANSI verfügbar. Kompakte Abmessungen und ein geringes Gewicht vereinfachen die Montage und gewährleisten eine lange Lebensdauer. Als passive Konstruktion sind sie zudem äußerst wartungsarm. Für den Einsatz mit hochkorrosiven Prozessmedien können die Armaturen neben den Standardmaterialien C-Stahl und Edelstahl auch aus Sonderwerkstoffen gefertigt werden. Das Portfolio der Düsseldorfer deckt nahezu alle möglichen Anwendungen ab, bei denen entzündliche Atmosphären der Explosionsgruppen IIA1, IIA, IIB3 oder IIC entstehen können. Alle Ausführungen sind gemäß der relevanten Richtlinien wie ATEX oder DIN EN ISO 16852 zertifiziert. ee

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Flammensperren

Sicher ohne Kettenreaktionen

Die Aufbereitung von Abluft in der Pigmentproduktion ist ein heikles Thema. Um die Umgebungsluft lösungsmittelfrei zu halten, wird die Abluft in einer Aufbereitungsanlage unter Zufuhr von Erdgas verbrannt. Doch bis es so weit ist, muss die sichere...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Vakuum-Greifer

Kleiner Greifer mit großer Kraft

Die Unterschiede zwischen Cobot-Vakuumgreifern liegen auch in der Unterdruckerzeugung und dem daraus resultierenden Vakuumfluss begründet. Der Vakuumfluss bestimmt die Tragfähigkeit des Greifers und entscheidet somit darüber, ob sich die Kapazität...

mehr...

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem SCOPE Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite