Exzenterschneckenpumpen

Von viskos bis abrasiv

Viskose und schnell aushärtende Medien (wie z.B. Farben, Lacke, Klebstoffe, Harze, etc.) stellen Betreiber und Planer vor besondere Herausforderungen. Durch unsachgemäße Auslegung von Pumpen und Anlagen kommt es beim Fördern dieser Substanzen immer wieder zu unerwarteten Ausfällen. Grund dafür sind die besonderen physikalischen Eigenschaften, die sich unmittelbar auf den Förderprozess auswirken. In Pumpen und Armaturen lagern sich derartige Medien häufig wie ein Überzug auf den produktberührten Teilen ab, was insbesondere bei Dichtelementen rotierender Verdrängerpumpen zu Problemen führt. Daher werden zum Fördern von viskosen Medien meist Exzenterschneckenpumpen eingesetzt. Um ein Optimum zwischen Fördervolumen und Verschleißverhalten zu erreichen, wurde bei Lutz für das gesamte Programm ein leistungsfähiger Baukasten mit unterschiedlichen Hydrauliken und Antriebsmotoren geschaffen. Hierbei wurden unterschiedliche Baureihen entwickelt, die aber in der Teileverwendung möglichst oft übereinstimmen.

Die kleine und vergleichsweise leichte Pumpe (11,5 kg) Lutz HD-E ist für einen Viskositätsbereich von 500 bis 4000 mPas ausgelegt. Mit einem Tauchrohrdurchmesser von 41 Millimeter wird diese Pumpe überall dort eingesetzt, wo herkömmliche Fasspumpen durch die Viskosität des Fördermediums eingeschränkt sind. Schwerpunktmäßig werden damit Kleingebinde, Fässer und IBC entleert. Die Förderleistung beträgt mediumsabhängig 20 l/min. bei einem Förderdruck bis 4 bar. Um möglichst viele Anwendungen abzudecken, ist der Stator der Pumpe in PTFE ausgeführt. Für den Bereich der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie sowie Pharmazie gibt es eine physiologisch unbedenkliche (PU) Ausführung. Die Pumpe ist so konstruiert, dass sie mit wenigen Handgriffen demontiert und schnell gereinigt werden kann.

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Speziell für den hochviskosen Bereich mit leicht abrasiven Fördermedien wurde die Pumpenbaureihe B70 entwickelt. Der wesentliche Unterschied zu Pumpen im mobilen Einsatz liegt im Antriebskonzept. Bei hochviskosen Medien ist sicherzustellen, dass die zu fördernde Flüssigkeit in den Rotor/Stator Bereich gelangen kann. Hier sind wesentlich niedrigere Drehzahlen notwendig bzw. die Pumpendrehzahl ist an das jeweilige Fördermedium anzupassen. Mit diesen Pumpen können Flüssigkeiten bis 120.000 mPas und 120 l/min gefördert werden. Als Antriebsmotore kommen 400 V Motore IE2 gemäß EU-Standard zum Einsatz. Im Drehzahlbereich 6-oder 8-polig, bzw. als Getriebe-Drehstrommotoren mit oder ohne Frequenzumformer, sind diese für den S1 Dauerbetrieb ausgelegt.st

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